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Pressestimmen

Baustart für Siemensbahn 2026 – Diese Bahnhöfe werden reaktiviert

Berlin. Seit 1980 rollt die Siemensbahn nicht mehr. Das soll sich bald ändern. Welche drei historischen Bahnhöfe dafür saniert und barrierefrei ausgebaut werden.
Morgenpost vom 20.01.2026 von Florentine Luise Lippmann, Bezirksreporterin Spandau

Seit über vier Jahrzehnten ist die Siemensbahn zwischen Spandau und Charlottenburg-Nord außer Betrieb. Rost fraß sich durch die Stahlträger, Gras wucherte zwischen den Schwellen. Jetzt kehrt das Leben auf die historische Bahnstrecke zurück. Das Bauunternehmen Porr hat den Zuschlag für einen zentralen Teil des Großprojekts erhalten und wird Brücken, Bahnhöfe und Tunnel zwischen Jungfernheide und Gartenfeld errichten. Im Herbst dieses Jahres sollen die Bauarbeiten beginnen. Ab 2029 sollen wieder Züge fahren.

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Jede sechste Brücke ist marode – 175 Bauten müssen abgerissen werden

Etliche Brücken sind in schlechtem Zustand. Oft muss ein vollständiger Ersatz her. Nun hat der Senat eine neue Liste vorgelegt. Die Bezirke sind unterschiedlich betroffen.
Tagesspiegel vom 16.01.2026 von Christian Latz

In Berlin müssen in den kommenden 15 Jahren ganze 175 Brücken abgerissen und neu errichtet werden. Das geht aus dem „Masterplan Brücken“ der Senatsverkehrsverwaltung hervor, der dem Tagesspiegel vorliegt. Damit erhöht sich die Zahl der maroden Brücken in der Hauptstadt im Vergleich zu früheren Berichten nochmals deutlich. Zuvor war der Senat von rund 120 Brücken ausgegangen, die wegen ihres schlechten Zustands neu gebaut werden müssen.

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Stadtbads Lichtenberg

Tagesspiegel vom 14.01.2026 von Robert Ide

Zu neuem Leben erwecken bunte Lichter gerade die Schatten des schon seit Jahrzehnten geschlossenen Stadtbads Lichtenberg. Die eindrucksvolle Licht- und Installationsshow "Stadtbad Reloaded" hat in den vergangenen drei Monaten gut 15.000 Interessierte angelockt und wurde deshalb nun bis Ende März verlängert. Und was passiert dann mit dem vor 100 Jahren erbauten, prachtvoll gestalteten Bad, in dem viele Menschen im früheren Ostteil der Stadt das Schwimmen gelernt haben?

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Hört die Signale

Die DDR-Geschichte soll für Berliner Schüler in der Oberstufe kein Pflichtthema mehr sein. Das ruft Kritik hervor.
FAZ vom 15.01.2026 von Heike Schmoll

Kaum eine andere Stadt in Deutschland ist so mit den beiden Diktaturen des 20. Jahrhunderts verbunden wie Berlin. Das gilt für den Nationalsozialismus, aber auch für die SED-Diktatur während der jahrzehntelangen Teilung der heutigen Hauptstadt. Berlin war Hauptstadt der DDR mit dem Sitz des Ministeriums für Staatssicherheit, Zentrum des Kalten Kriegs und Ort der Friedlichen Revolution. Die Spuren der beiden Diktaturen sind auf Schritt und Tritt im Stadtbild sichtbar geblieben, sie haben das Leben vieler noch lebender Berliner geprägt. Doch ausgerechnet in Berlin wird es künftig Gymnasiasten geben, die ein Abitur ablegen, ohne über die Geschichte der deutschen Teilung und die DDR vertiefte Erkenntnisse erworben zu haben. In der Oberstufe der Gymnasien soll die DDR-Geschichte künftig nicht mehr verpflichtend sein.

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Manhattan an der Spree“: Berlin erleichtert den Bau von Hochhäusern

Nur wenige Projekte in der Hauptstadt profitieren von der Neuregelung. Doch wo sollen die Giganten tatsächlich entstehen
Morgenpost vom 13.01.2026 von Isabell Jürgens

Berlin Das vom schwarz-roten Senat beschlossene neue Berliner Hochhaus-Leitbild, das seit Jahresbeginn gilt, soll den Hochhausbau durch einfachere Verfahren beschleunigen. Es löst das Hochhaus-Leitbild von 2020 ab, das der rot-grüne Vorgängersenat eingeführt hatte. Die Evaluation des bisherigen Leitbildes habe gezeigt, dass insbesondere der Bau von Wohnhochhäusern vereinfacht werden müsse, begründete Stadtentwicklungssenator Christian Gaebler (SPD) den Schritt. Die Wirkung auch des neuen Leitbildes ist unter Fachleuten allerdings umstritten.

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