Nachhaltigkeit versus Bauboom?!

Paneltalk zum Planen und Bauen der Zukunft
Pressemitteilung der Bundesingenieurkammer vom 16. Februar 2022

Am 4. März 2022 wird zum dritten Mal der „Internationale Tag des Ingenieurwesens für nachhaltige Entwicklung“ begangen. Dies nimmt die Bundesingenieurkammer zum Anlass, mit Vertreterinnen und Vertretern von Politik und Wissenschaft ins Gespräch zu kommen. Hierfür konnte sie die renommierte Bauingenieurin Prof. Dr.-Ing. Lamia Messari-Becker gewinnen sowie Dr. Rolf Bösinger, Staatssekretär im Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen. Beide werden am 4. März 2022 zwischen 10.00 und 11.30 Uhr mit BIngK-Präsident Dr.-Ing. Heinrich Bökamp diskutieren, wie das Planen und Bauen der Zukunft unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit gelingen kann.

Zur vollständigen Pressemitteilung auf den Seiten der Bundesingenieurkammer

Die Bundesingenieurkammer im Internet: bingk.de

Denkmalschutz für Wohnquartier an der Wilhelmstraße

Pressemitteilung der Gesllschaft Historisches Berlin e.V.
Berlin, den 29.09.2021

Der ab 1987 mit 1.072 Wohnungen als größtes Siedlungsprojekt der DDR im historischen Zentrum Ost-Berlins errichtete Gebäudekomplex wurde vom Landesdenkmalamt unter Denkmalschutz gestellt. Begründet wird die Unterschutzstellung mit dem Interesse der Allgemeinheit am Erhalt des Wohnquartiers an der Wilhelmstraße wegen seiner geschichtlichen, architekturhistorischen und städtebaulichen Bedeutung.
Große Teile der Zevilgesellschaft bestreiten das Interesse der Allgemeinheit.
Das Amt entspricht politischen Stimmen insbesondere der SED-Nachfolgeorganisationen, die für die Erhaltung eines Plattenbauten „Ensembles“ plädieren, dass tatsächlich aber lediglich als fragmentarischer Rumpf eines „Neubau-Wohnkomplexes“ existiert.

Flussbad in Berlin?

Gemeinsame Pressemitteilung der Gesellschaft Historisches Gesellschaft Berlin e. V. und der Arbeitsgemeinschaft der Historischen Bürgervereine Berlin
Berlin, den 1. September 2021

Eine neue Webseite geht an den Start
Die Bundesregierung und der Senat von Berlin fördern seit 2014 in der Historisches Mitte die Projektierung eines Flussbades im Spreekanal. Schöne Bilder haben die Politiker begeistert. Mehr als 4 Mio. EUR Fördergelder wurden an die Initiatorin Flussbad e. V. gezahlt, ohne dass die Machbarkeit nachgewiesen wurde. Expertisen von Fachleuten und Fachbehörden äußern vermehrt Zweifel an der Machbarkeit bzw. an der Effektivität der geplanten Maßnahmen.
Die neue Website www.flussbad-in-berlin.de gibt Nutzern (Bürgern) einen ausführlichen Einblick in das Projekt. Die staatliche Förderpraktik wird kritisch hinterfragt.

Freiraumwettbewerb Rathaus- und Marx-Engels-Forum wurde entschieden

Berlin, den 30.08.2021

Alle Wettbewerbsentwürfe gleichen den Plänen für eine Bundesgartenschau. Erinnerungen an die Geschichte des Ortes sind nicht zu finden. Auch die historischen Wegbeziehungen werden nicht aufgenommen. Dafür sperren die meisten Landschaftsarchitekten die Spandauer Straße und die K.-Liebknecht-Str. in Richtung Alex. Der Schlossbrunnen verbleibt an seinem jetzigen Ort und erhält als Nachbarn einen Volley-Spielplatz oder einen betonierten Platz der Demokratie.

Auch der prämierte Entwurf des Landschaftsarchitekten Lenzen folgt diesem Muster.
Mit dieser Planung bleibt Berlin vorerst ohne eine Stadtmitte.
Vor dem Rathaus in der Nähe des problembeladenen Alexanderplatzes einen Großpark zu errichten, der nicht den Hauch eines stadtgeschichtlichen Bezuges hat, wird zu einem Boomerang nicht gekannten Ausmaßes führen. In dieser sogenannten "Grünen Lunge" wird ein nicht mehr beherrschbares weiteres Drogen- und Obdachlosen-Quartier entstehen, das die künftigen regierenden Bürgermeisterinnen oder Bürgermeister -im Roten Rathaus hilflos aus dem Fenster schauend- beobachten dürfen.

Kulturbanause Lederer hat die “Marmorgeneräle” zur „Müllkulturkippe“ Zitadelle entsorgt

Berlin, den 25.08.2021

verschwundene MarmorstandbilderSeit wenigen Tagen sind die Marmorstandbilder der Generäle von Scharnhorst und Bülow von Dennewitz Unter den Linden verschwunden.
Bürger forderten nach dem Bekanntwerden des Vorhabens Herrn Lederer auf, das Herstellen der Kopien zu veranlassen und die gefährdeten Marmor-Standbilder an einem umweltgeschützten, öffentlich zugänglichen Ort in der Nachbarschaft aufzustellen.

Am 14.06.2021 teilte „Kultursenator“ Lederer überraschend mit, dass die Marmorstandbilder der Generäle von Scharnhorst und Bülow von Dennewitz in diesem Sommer von ihrem Standort gegenüber der Neuen Wache in die Zitadelle Spandau umziehen sollen, ohne dass zuvor Kopien hergestellt wurden und damit nach dem Abbau der Originale sofort die Kopien aufgestellt werden. Es ist seit vielen Jahren bekannt und in der Fachwelt unstrittig, dass Aufgrund der fortgeschrittenen Verwitterung für die zwei Meisterwerke der Berliner Bildhauerschule ein attraktiver Schutzraum in der Historischen Mitte gefunden werden muss.
Der Landesdenkmalrat hat bereits im Jahr 2017 empfohlen, „die gefährdeten Marmor-Standbilder an einen um- weltgeschützten und öffentlich zugänglichen Bereich in der Nachbarschaft (bspw. Friedrichswerdersche, Kirche SPK/SMB1 Zeughaushof OHM, Schlüterhof Humboldtforum) zu verbringen…