Wohnquartier an der Wilhelmstraße unter Denkmalschutz

Pressemitteilung vom 20.09.2021

Das Landesdenkmalamt Berlin hat die Plattenbauten an der Wilhelmstraße in Berlin-Mitte unter Denkmalschutz gestellt. Das Wohnquartier zwischen Behrenstraße und Voß- bzw. Mohrenstraße entstand 1987 – 92 durch die Baudirektion Hauptstadt Berlin des Ministeriums für Bauwesen unter Leitung von Erhardt Gißke. Als Chefarchitekt wurde Helmut Stingl eingesetzt. Die Gesamtanlage ist denkmalwert aus geschichtlichen, künstlerischen und städtebaulichen Gründen. Sie war für 4.000 Menschen ausgelegt und umfasste neben Wohnungen auch zahlreiche Geschäfte, Gaststätten und Dienstleistungsangebote.

Freiraumwettbewerb Rathaus- und Marx-Engels-Forum in Berlins historischer Mitte entschieden

Pressemitteilung vom 23.08.21
Insgesamt wurden 53 Arbeiten eingereicht, von denen 21 in der zweiten Wettbewerbsphase unter intensiver Einbeziehung der Bürger:innenschaft weiterentwickelt wurden.

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Visualisierung des 1. Preises: Perspektive des Rathaus- und Marx-Engels-Forums, Grafik: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten, Bonn/Köln

Der von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen und der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz als offener Ideen- und Realisierungswettbewerb ausgelobte Wettbewerb zur Freiraumgestaltung des Rathaus- und Marx-Engels-Forums ist entschieden. Insgesamt wurden 53 Arbeiten eingereicht, von denen 21 in der zweiten Wettbewerbsphase unter intensiver Einbeziehung der Bürger:innenschaft weiterentwickelt wurden.

Durchsetzen konnte sich am Ende der Gestaltungsentwurf von RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten, Bonn/Köln. Die Arbeit überzeugte das Preisgericht auf den ersten Blick mit einer prägnanten Figur, die auf einem zentralen Band die denkmalgeschützten Bereiche des Rathausforums mit dem des Marx-Engels-Forums verbindet und in einem Freitreppenbereich endet.

Senat beschließt Stadtumbaugebiet und Freitreppe zum Spreekanal

Pressemitteilung vom 10.12.2019
Aus der Sitzung des Senats am 10. Dezember 2019:

Der Senat hat in seiner heutigen Sitzung auf Vorlage der Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Katrin Lompscher, die Festlegung des Stadtumbaugebiets „Umfeld Spreekanal“ sowie den Bau einer Freitreppe zum Spreekanal beschlossen. Das Stadtumbaugebiet erstreckt sich von der Fischerinsel bis zur Monbijoubrücke, die Freitreppe soll am Schlossplatz, zwischen Denkmalsockel und Schlossbrücke, errichtet werden.

Weitere U-Bahnhöfe der Nachkriegszeit unter Denkmalschutz

Pressemitteilung vom 23.11.2018
Senatsverwaltung für Kultur und Europa

Das Landesdenkmalamt hat 13 U-Bahnhöfe der 1960er bis 1980er Jahre in die Denkmalliste eingetragen. Nach der Aufnahme der U-Bahnhöfe der Linie U7 in Spandau im Jahre 2017 in die Liste steht damit eine repräsentative Auswahl von West-Berliner U-Bahnhöfen der Nachkriegszeit unter Denkmalschutz. Sie vermitteln verschiedene, an der zeitgenössischen Architektur orientierte Gestaltungslinien. Die meisten Bahnhöfe stammen von Rainer Gerhard Rümmler (1929-2004), dem Referatsleiter für Bauentwurf der Senatsbauverwaltung.

Fortschreibung des Stadtentwicklungsplans Wohnen – erste Erarbeitungsstufe abgeschlossen

Pressemitteilung vom 17.10.2017
Aus der Sitzung des Senats am 17. Oktober 2017:

Mit dem Stadtentwicklungsplan (StEP) Wohnen 2030 sollen die strategischen Grundlagen der Wohnflächenentwicklung Berlins gelegt werden. Der Senat hat heute dazu auf Vorlage der Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Katrin Lompscher, einen Zwischenbericht zur Kenntnis genommen. Damit ist die erste Erarbeitungsphase des Stadtentwicklungsplans Wohnen 2030 abgeschlossen. Die beiden wichtigsten Inhalte des Berichts sind gesamtstädtische Aussagen zu Wohnungsbedarf und Wohnungsbaupotenzialen bis 2030 sowie acht grundlegende Leitlinien.