Pressestimmen
Diese Stadt verfault, verrottet und verwest bei lebendigem Leib
Leben und Leiden in Berlin. Es wird mit jedem Tag grauenhafter
T-online vom 26.03.2026 von Christoph Schwennicke
Berlins Mythos wird immer noch besungen, sein herber Charme glorifiziert und verklärt. Seit einem halben Leben macht unser Kolumnist das nun schon mit. Und hat die Nase jetzt voll. Gestrichen voll.
Wettbewerb zur Neugestaltung des Checkpoint Charlie startet
Berlin (dpa/bb) – Der Wettbewerb für die Gestaltung eines Bildungs- und Erinnerungsorts am Checkpoint Charlie in Berlin-Kreuzberg soll in Kürze starten. Das teilte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen mit. Der Wettbewerb wird am 1. April europaweit ausgeschrieben.
Berliner-Abendblatt.de vom 30.03.2026
Teams aus den Bereichen Landschaftsarchitektur, Architektur und Ausstellungsgestaltung sind eingeladen, ihre Ideen einzureichen. Ein Preisgericht aus externen Fachleuten sowie Vertreterinnen und Vertretern der Verwaltung entscheidet im Juni und September über die eingereichten Wettbewerbsbeiträge.
Regenbogenbänke und weitgehend autofrei – SPD Mitte stellt Wahlprogramm vor
Die Straße vom Brandenburger Tor bis zur Siegessäule soll umgestaltet werden. Das zentrale Thema heißt allerdings „Wohnen“.
Morgenpost vom 24.03.2026 von Julian Würzer
Ganz so viel über die Vergangenheit will Steffen Krach nicht reden, zumindest nicht an diesem Abend. „Wir hatten jetzt zwei Wahlen. Die waren aus unserer Sicht nicht so erfreulich, wie sich der ein oder andere das gewünscht hat“, sagt der SPD-Spitzenkandidat. „Ehrlich gesagt, ist ‚nicht erfreulich‘ nur eine freundliche Formulierung für ‚es waren richtige Mistergebnisse‘. Aber weder Stuttgart noch Mainz seien vergleichbar mit Berlin. Daher sei er optimistisch, dass sie, die Sozialdemokraten, das hinbekommen – also am 20. September in das Rote Rathaus einzuziehen.
Denkmal der Einheit am Schloss immer noch nicht da
Der gerechte Zorn
B.Z. vom 25.03.2026 von Gunnar Schupelius
Das „Freiheits- und Einheitsdenkmal“ vor dem Schloss (Humboldt Forum) soll an die Befreiung vom Sozialismus in der DDR 1989 erinnern. 2007 beschloss der Bundestag den Bau, 2013 sollte das Denkmal eröffnet werden, dann 2019. Jetzt ist es immer noch nicht angekommen. An seiner Stelle vor dem Schlossportal gammelt eine verlassene Baustelle vor sich hin. Hier wurde am Sockel gearbeitet. Auf den Sockel sollte eine 150 Tonnen schwere begehbare Wippe montiert werden. Die Wippe steht beim Hersteller, der Firma „Stahlbau Heinrich Rohlfing“ in Stemwede (Ostwestfalen), denn es gibt einen unlösbaren Konflikt: Vor drei Jahren behauptete die Firma, die damalige Kulturstaatsministerin Roth (Grüne) habe nicht alle Rechnungen beglichen, deshalb könne die Wippe nicht geliefert werden. 2024 stellte die Firma Insolvenzantrag, seitdem streiten die Insolvenzverwalter mit dem Bundeskanzleramt. Roth scheiterte an der Wippe und ihr Nachfolger Wolfram Weimer bisher auch.
Gewerbe-Leerstand in Mitte: „Betrachten Verdrängung mit Sorge“
Mitte. Nicht nur steigende Mieten sorgen in Mitte für leere Ladenflächen. Der Ruf nach einem Gewerbemietendeckel wird lauter. So sind die Chancen.
Morgenpost vom 23.03.2026 von Iris May
Gastronom Raden Hodos kann es partout nicht verstehen. Seit rund 20 Jahren fährt er an einem Laden in der Friedrichstraße 114 vorbei, der leersteht. Die Hintergründe für den Leerstand sind im Dunkeln. Die Pette Immobilienentwicklung GmbH, zuständig für die Immobilie in der Friedrichstraße 114, ließ eine Anfrage der Morgenpost unbeantwortet und war auch telefonisch nicht erreichbar.
