Pressestimmen
Einzigartiger Steinkeller aus dem Mittelalter mitten in Berlin aufgetaucht
Berlin. Bei Grabungen am Molkenmarkt ist ein bemerkenswerter Fund gelungen: Das Landesdenkmalamt freut sich über ein „eindrucksvolles Ensemble“.
Morgenpost vom 10.06.2026 von Vivien Valentiner
Bauwerke aus dem Mittelalter oder deren Überbleibsel finden sich selten in Berlin. Doch durch Grabungen des Landesdenkmalamtes Berlin ist nun ein außergewöhnlicher Steinkeller aus dem Spätmittelalter entdeckt worden. Das teilte das Landesdenkmalamt am Mittwoch mit.
Kasupke wartet auf die versprochene Verschönerung der Friedrichstraße
Berlin. Der Senat hat breitere Bürjasteije und mehr Jrün vasprochen. Nach sieben Monaten is aba noch nich ma die Planung richtich anjeloofen.
Morgenpost vom 16.06.2026
Im letzten Herbst ham Rejiermeesta Wegna und Vakehrssenatorin Bonde neue Pläne für die Friedrichstraße vorjestellt. Breitere Bürjasteije, Bäume in Flanzkübeln und mehr Außenjastronomie. Dazu wollten se ne „Machbarkeitsstudie“ (dollet Wort!) ufflejen.
Wie Kulturstaatsminister Weimer auf fünf Jahre Humboldt Forum blickt
Berlin. Vor fünf Jahren öffnete das Ausstellungszentrum im Berliner Schloss. Wie denkt Kulturstaatsminister Wolfram Weimer über das Humboldt Forum?
Morgenpost vom 24.06.2026
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) sieht beim Berliner Humboldt Forum fünf Jahre nach der Eröffnung noch Entwicklungsmöglichkeiten.
Badehose gegen das Verbot: Hunderte protestieren schwimmend in der Spree
Hunderte Menschen haben in Berlin mit einer Mitschwimm-Demo gegen das seit Jahrzehnten geltende Badeverbot in der Spree protestiert.
Morgenpost vom 20.06.2026
Mehrere Hundert Menschen haben in Berlin an einer Mitschwimm-Demonstration gegen das pauschale Badeverbot in der Spree teilgenommen. Ein Sprecher des Vereins Flussbad Berlin sprach von 500 Schwimmern und 500 Menschen, die am Ufer demonstriert hätten.
Menschen wollen anders wohnen, als es Städte und Kommunen gern hätten
Wohnen sollte mehr sein als Unterbringen und Ruhigstellen. Im aktuellen Baukulturbericht steht, was sich Käufer und Mieter wirklich wünschen – vom sozialen Umfeld bis zu Sauberkeit und Sicherheit. Wer darauf keine Rücksicht nimmt, landet wieder bei Erich Honecker.
Weltplus vom 18.06.2026 von Dankwart Guratzsch
Wer sich mit den Problemen des Wohnungsbaus in Deutschland 2026 auseinandersetzt, darf nicht bei der „Lösung der Wohnungsfrage als soziales Problem“ von Erich Honecker anno 1971/76 stehenbleiben. Unter dieser Parole war es zu einer „bedingungslosen Durchsetzung der,Industrialisierung des Bauwesens der DDR‘“ gekommen, wie es die Architektursoziologin Christine Hannemann beschreibt. Der Wohnungsbau sollte gleichsam von allem emotionalen Beiwerk entschlackt und kompromisslos auf die technisch-bauliche Etablierung der „sozialistischen Gesellschaft“ programmiert werden.
