Leserbriefe
Thema Plattenbauten Wilhelmstraße
Leserbrief vom 29.01.2026 von Gerhard Hoya
Zum Artikel Wilhelmstraße, Denkmalschutz und eine Lüge vom 26.01.2026
Sehr geehrter Herr Schupelius,
ich bin dankbar dafür, dass Sie das skandalöse Verhalten des Landesdenkmalamtes und des Abteilungsleiters der Stadtentwicklung Manfred Kühne veröffentlicht haben.
Schon im September 2021 habe ich in einer Pressemitteilung kritisiert, dass die DDR-Plattenbauten in der Wilhelmstraße vom Landeskonservator Rauhut unter Denkmalschutz gestellt wurden. Ich wies daraufhin, dass große Teile der Zivilgesellschaft das Interesse der Allgemeinheit bestreiten.
Fernsehturm muss kritisch hinterfragt werden
Leserbrief von Katrinka Delattre und Markus Erich-Delattre, Hamburg
Zur Architektur im Berliner Stadtzentrum - In Berlin werden immer mehr Hochhäuser gebaut, die Skyline verändert sich. Aber ist das gut für die Stadt? Ein Pro und Contra im Tagesspiegel 06.12.2025
Unsere Leserin und unser Leser schreiben über die „Demontage der Erinnerung“ in der alten Mitte Berlins. Der Fernsehturm sei „verheerend falsch platziert“. Und wie sehen Sie’s?
Olympia wäre Blamage
Leserbrief von Andreas Kloninger von 27.11.2025
Zum Beitrag „Eine Viertelmillion für die Uhr“, RAZ 18/25
Die Sanierung eines Hallenbades in Reinickendorf dauert statt zwei nun voraussichtlich acht Jahre. Die ursprünglich geplanten Kosten verdreifachen sich. Der Denkmalschutz verzögert die Fertigstellung mit unsinnigen und nicht nachvollziehbaren Vorgaben.
Thema Molkenmarkt
Leserbrief von Dr. Heide Ellerbrock, 17.11.2025
Zum Thema Molkenmarkt / Baudirektorin Frau Prof. Kahlfeldt
In einem persönlichen Brief an Frau Kahlfeldt am 10.11. bäume ich mich gegen diese geplante, geschichtslose Bauweise auf dem Molkenmarkt auf. Wir machen zu allen möglichen Problemen Umfragen, warum nicht die Berliner auch zur Bebauung unseres Innenstadtplätzchens befragen? Als Berlinerin tut es mir sehr weh wie geschichtsvergessen wir hier handeln. Andere Städte gehen mit ihrer Historie viel liebevoller um, Dresden, Frankfurt a.M., Leipzig, Potsdam etc..Das Nachempfinden alter Straßenzüge, durch Leitbauten, Rekonstruktionen könnte von der Vergangenheit in die Zukunft weisen, unter Verwendung neuer Energiequellen und zeitgemäßer Baumaterialien. Frau Kahlfeldt hat an vielen o.g. Orten, die mit ihren Rekonstruktionen zu Anziehungspunkten in ihren Städten geworden sind, mitgewirkt. Warum verlässt sie uns Berliner in dieser Planung?
Wasserrahmenrichtlinien
Leserbrief von Dr. Heide Ellerbrock
Zum Artikel „Stimme für die Spree“ im Tagesspiegel vom 27.10.2025
Gut ist der Einsatz von Herrn J. Kukula, sich als Designer für die Rechte und die Sauberkeit der Spree einsetzen zu wollen. Er und die genannte TU Berlin sollten aber wissen, dass es bereits Wasserrahmenrichtlinien gibt, die den Gewässern auch rechtlichen Schutz bieten. Berlin verstößt seit Jahren dagegen.
