Leserbriefe
Zum Artikel: Berlins größte soziale Frage
Leserbrief zum Artikel vom 24.07.2023 im Tagesspiegel
Der Aussage des Autors Markus Voigt „Politik muss dem Wohnungsbau wieder Leben einhauchen. …Auch der Blick in die Zukunft verheißt wenig Gutes…“ ist nur zuzustimmen. Jedoch versäumt der Autor wie die Politiker auch nur ansatzweise einen Lösungsvorschlag zu unterbreiten. Doch liegt die Lösung auf der Hand. Wenden wir uns endlich der erfolgreichen Marktwirtschaft zu und verabschieden uns von der Planwirtschaft und vom sozialen Wohnungsbau, einer Idee aus den ersten Nachkriegsjahren. Die Objektförderung war in der Zeit des Kapitalmangels die Möglichkeit, Wohnungen für weite Bevölkerungskreise zu bauen.
Vergesellschaftungen Kontroverse Reaktionen
Hamburg-Altona, 30.06.2023 von Katrinka Delattre an den Tagesspiegel
Sehr geehrte Redaktion,
mein Dank an die Autorin Roelcke für den o.g. Beitrag. Der Abschlussbericht der - bewusst einseitig politisch berufenen - Expertenkommission - muss sich hier kritischen Fragen stellen. Der offene Konflikt wird nicht verschwiegen.
Der Erfolg der Initiative "Deutsche Wohnen & Co. enteignen" wäre ohne Unterstützung der Linkspartei wohl nicht möglich gewesen. Sie ist politisch nicht unabhängig und könnte auch schlicht als Vorfeldorganisation der Linkspartei angesehen werden. So kann die Linke, die in allgemeinen Wahlen keine Mehrheiten gewinnen kann, durch eine scheinbar unabhängige "Volksinitiative" deutlich mehr Einfluss nehmen.
"Rathausforum wird bald umgebaut", Brief Geraubte Mitte
Hamburg-Altona, 24.06.2023 von Katrinka Delattre an den Tagesspiegel
Walter Ulbricht Ende der 40er Jahre: Hätte Hitler nicht die jüdischen Kapitalisten enteignet, so hätten wir es getan.
Sehr geehrte Redaktion,
im o.g. Beitrag zitierte - in der Überschrift besonders hervorgehoben - Teresa Roelcke einen "aktiven Teilnehmer". "Und Marx hat einmal gesagt, man soll die Erde den Nachkommen verbessert hinterlassen".
Ein bisschen Neid auf vermeintliche "Reiche" und populistische Parolen verkaufen sich in Berlin besonders gut. Meiner Auffassung nach bedient der "aktive Teilnehmer" schlicht alte Klischees. In Kenntnis der Gewaltgeschichte des 20 Jahrhunderts sollte die Frage, ob der "Klassenkampf", Klassenhass den Nachkommen eine verbesserte Erde hinterlassen hat, mit einem eindeutigen "Nein" beantwortet sein.
Ich frage: Wozu braucht Berlin so etwas?
Berlin, 10.12.2022 - M. Brockhaus zum Flussbad
Berlin hat Freibäder und Badeseen. Und schon bei Letzterem fällt es schwer, zu verhindern, dass Schwimmer ertrinken, weshalb zum Beispiel der Weißensee ja nun fürs ,Wildbaden" sogar gesperrt wurde. Wie aber soll das hier an einem touristischen Hotspot klappen? Wer kontrolliert das alles, wer sorgt rund um die Uhr für Sicherheit?
„Es kostet nur Geld und hat keinen Mehrwert"
Berlin, 10.12.2022 Dr. Heide Ellerbrock zum Artikel „Vereinfachter Plan soll Flussbad Mitte retten" vom 29. November
Wenn Herr Gothe aus der Bezirksverordnetenversammlung sich als noch übrig gebliebener Befürworter des Projektes ausgibt, dann hat er den letzten Abschlussbericht, in dem es um das neue Konzept geht, nicht gelesen. Ein Bad lebt von der Wasserqualität. Der Verein legt bei seiner Wasser-Qualitätsbewertung nur Analysen auf der Basis der EU-Richtlinie von 2006/2007 vor. Diese vernachlässigt Analysen auf antibiotikaresistente Keime und andere pathogene Einträge.
