Pressestimmen
Museum der Moderne verzögert sich um mindestens ein Jahr
Bauprojekt kämpft mit erheblichen Schwierigkeiten – Kosten laufen aus dem Ruder
Morgenpost vom 24.07.2025
Berlin Man könnte fast meinen, es läge ein Fluch über der Hauptstadt Berlin. Ein Fluch, der zuverlässig dafür sorgt, dass alle großen Bauvorhaben deutlich länger dauern und erheblich teurer werden als geplant. Leider macht da auch die Errichtung des Museums „Neue Nationalgalerie – Museum des 20. Jahrhunderts“, auch bekannt als „berlin modern“ auf dem Kulturforum in Tiergarten keine Ausnahme. Im Gegenteil.
Erneuter Baustopp: Kulturstaatsminister hält an Einheitswippe fest - 12,6 Millionen Euro verbaut
Die Jahrestage der Deutschen Einheit kommen und gehen, der Bau der Wippe stockt - und hat bereits zweistelligen Millionenbetrag verschlungen.
Morgenpost vom 23.07.2025 von Isabell Jürgens
Das Freiheits- und Einheitsdenkmal, bekannt auch als „Einheitswippe“, sollte spätestens zum 30. Jahrestag der Deutschen Einheit am 3. Oktober 2019 eingeweiht werden. Dass aus dem Festakt auch sechs Jahre später, am 9. November 2025 nichts wird, ist am geplanten Standort am Kupfergraben zu Füßen des Humboldt Forums in Berlin-Mitte unübersehbar. Das einzige, was auf dem seit Jahren von Bauzäunen abgesperrten Areal emporwächst, ist sogenannte Spontanvegetation.
Flusstreppe, Wippe, Brunnen: Bewegung an den heißesten Stellen rund ums Schloss
Baustellenbericht aus der Alten Mitte: Wird das ein Flussbad im Spreekanal? Und daneben irgendwann die wahrscheinlich größte Bratpfanne der Welt?
Berliner Zeitung vom 23.07.2025 von Maritta Adam-Tkalec
Es geht los vor der Schlosstüre. Bagger rollen. Nein, nicht am Dauerbaustellenruheplatz der Bürgerwippe, aber gleich daneben: Am Freitag, 25. Juli, 11 Uhr, ist feierlicher Spatenstich für die große Freitreppe, die vom Schlossvorplatz zum Fluss hinunterführen wird – eine prachtvolle Sitzgelegenheit an der früheren Schlossfreiheit. Wer sitzt nicht gern am Wasser? Man stellt sich schon vor, wie man entspannt in die Abendsonne blinzelt. Es soll auch schattenspendende Bäume geben. Ab wann darf man dort chillen? Da verzichten wir angesichts von Erfahrungen mit Berlin-Baustellen, siehe oben, auf Prognosen und sagen lieber: Dauert.
Was passiert mit der mysteriösen Riesen-Ruine von Weißensee?
An der Liebermannstraße rottet ein einst stolzes Anwesen vor sich hin. Welche Pläne hat der Eigentümer? Alle Infos zu dem Lost Place
Morgenpost vom 18.07.2025
In Weißensee an der Liebermannstraße 27–37 in unmittelbarer Nähe zum Bürgeramt Weißensee steht ein großes, mysteriöses Gebäude – weitgehend verborgen vor neugierigen Blicken durch ein Dickicht an wildwuchernden Bäumen und Büschen auf einem weitläufigen Anwesen. Was hat es mit dem verfallenen Bauwerk auf sich? Erfahren Sie hier alle wichtigen Informationen zu dem Lost Place an der Liebermannstraße in Weißensee.
Neptunbrunnen gehört an historischen Standort
Bürgervereine schlagen Tausch vor: Neptun auf den Schloßplatz, modernes Wasserspiel vor das Rote Rathaus
Morgenpost vom 18.07.2025 von Isabell Jürgens
Berlin Der Streit um den Standort für Berlins schönste Brunnenanlage geht in die nächste Runde. Nachdem Senatsbaudirektorin Petra Kahlfeldt verkündet hatte, dass der Senat die Rückführung des von Reinhold Begas geschaffenen Neptunbrunnens an seinen Ursprungsort auf dem Berliner Schloßplatz ebenso ablehnt wie eine spendenfinanzierte Replik, hat die Allianz Berliner Bürgervereine nun einen Gegenvorschlag unterbreitet. Sie schlägt einen Brunnentausch vor.
