Pressestimmen
Turmuhren von Frohnau: So wurden sie repariert
Seit Jahren gingen die vier Turmuhren nicht. Die Eigentümer suchten nach Spezialisten. Am Ende war die Reparatur überraschend einfach.
Berliner Morgenpost vom 14.02.2025 von Dirk Krampitz
In Frohnau scheint die Zeit still zu stehen. Der Reinickendorfer Ortsteil am nördlichen Stadtrand verströmt die Ruhe einer Kleinstadt. Aber auch im Wortsinn standen die Uhren zwischen Zeltinger Platz und Ludolfingerplatz lange still. Wie lange genau, kann niemand mehr so genau sagen. Aber die Zifferblätter an den vier Seiten des Turms zeigten über viele Jahre vier unterschiedliche, aber unbewegliche Uhrzeiten an.
Lost Place mitten in der Köpenicker Altstadt
Seit vielen Jahren verfallen zwei Häuser in Alt-Köpenick im Südosten Berlins. Was das Bezirksamt über Sicherungsmaßnahmen hinaus tun kann.
tagesspiegel.de vom 10.02.2025 von Simone Jacobius
In einem denkmalgeschützten Ensemble in der Laurenzstraße 1 / 1a und in der Freiheit 17 unweit vom Rathaus Köpenick stehen zwei Häuser leer und verfallen immer mehr. Die Fenster sind mit Platten vernagelt, eine Treppe führt ins Nirgendwo, Pflanzen wachsen an der Fassade und auf dem Dach.
Molkenmarkt : Architekten für Berliner Vorzeige-Quartier gesucht
Am Gründungsort Berlins soll ein Quartier mit „eigenständiger Strahlkraft“ entstehen. Die Ausschreibung weckt Zweifel, ob das gelingen kann.
Morgenpost vom 10.02.2025 von Isabell Jürgens
Die Erwartungen an die Teilnehmer des Architekturwettbewerbs für die Bebauung am Gründungsort Berlins sind hoch. Am Molkenmarkt , wo noch bis Ende dieses Jahres Archäologen nach Zeugnissen der 800-jährigen Siedlungsgeschichte suchen, soll ein „zukunftsfähiges und innovatives Quartier mit einer innenstadttypischen Nutzungsmischung für eine dauerhafte Standortattraktivität“ und „Strahlkraft“ entstehen, heißt es in der Ausschreibung des Wettbewerbs, den die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung gestartet hat. Noch bis zum 11. März können Architekturbüros Bewerbungsunterlagen einreichen. Die in der EU-weiten Ausschreibung genannten Teilnahmekriterien stoßen allerdings nicht überall auf Gegenliebe.
Ärgernis seit 30 Jahren
An der Ecke Laurenzstraße/Alt-Köpenick verfällt ein Haus. Das Bezirksamt Treptow-Köpenick ist machtlos
Berliner Morgenpost vom 09.02.2025 von Philipp Hartmann
Köpenick Die Fenster sind mit Pressspanplatten vernagelt, Fetzen alter Planen baumeln unterhalb der Regenrinne vom Dach. Von der Holztreppe zur verriegelten Haustür ist die unterste Stufe abgebrochen. An der Fassade, wo sich der Efeu nach oben rankt, ist an vielen Stellen der Putz abgebröckelt. Das Mauerwerk ist mit Stickern beklebt und mit Graffiti beschmiert, während am Zaun daneben Plakate auf die bevorstehenden Partys in der Eventlocation Freiheit 15 aufmerksam machen. Neben dem verfallenen Gebäude prägt die verwilderte Brachfläche an der Straßenecke schräg gegenüber dem Altstadtcafé Cöpenick das Bild. Dort steht auch ein Einbahnstraßenschild, das bereits komplett zugewachsen und kaum noch zu sehen ist, während ein paar Meter weiter jemand eine Transportbox für Tiere über den Zaun geworfen hat.
„Wir müssen dafür sorgen, dass der Verkehr vernünftig fließen kann“
Im Interview verteidigt Verkehrssenatorin Ute Bonde (CDU) ihre autofreundliche Politik, bremst Hoffnungen auf bessere BVG-Takte und stellt sich der Kritik, unentschlossen zu führen.
Tagesspiegel vom 08.02.2025 von Christian Latz
Frau Bonde, als Sie noch VBB-Chefin waren, haben Sie mal gesagt, dass Sie meistens mit der S-Bahn zur Arbeit pendeln. Als Senatorin fahren Sie nun per Dienstwagen durch die Stadt. Schauen Sie dadurch heute anders auf den Berliner Verkehr ?
Ich fahre tatsächlich richtig gerne Bus und bin noch immer viel mit den Öffis unterwegs. Wenn ich aber doch mal selbst Auto fahre, finde ich, dass man gut durch die Stadt kommt. Der Verkehr ist mit den Jahren immer fließender geworden – wenn ich die Baustellen mal außer Acht lasse.
