Gesellschaft Historisches Berlin e.V. - AKTUELL

AUSGABE 2021 - NR. 01 - Berlin, den 24.02.2021

Rückblick

Das Jahr 2020 endete mit einem erfreulichen Ereignis.
Die Eröffnung des Humboldt Forums fand am 16. Dezember 2020, wenn auch bedingt durch die Corona-Pandemie nur virtuell, statt.

Kaum ein Neubau wurde in Berlin stärker diskutiert als das Berliner Schloss. Nach sechs Jahrhunderten entstand an der Stelle des alten Berliner Schlosses das Humboldt Forum - das neue alte Schloss mit alternativem Nutzungskonzept.

Historische Rekonstruktion oder moderne Ikone? Jahrelang gab es Diskussion, wie das Humboldt Forum eigentlich aussehen soll. Den Wettbewerb gewann schließlich der Entwurf des Italieners Franco Stella, der das Alte mit dem Neuen verbindet.
Nun können wir uns über die erfolgreiche Umsetzung freuen.

Schloss dpaLeider können wir uns über die Gestaltung des Umfeldes nicht freuen. Große Flächen der Steinwüste wurden schon fertig gestellt. Die Gestaltung entspricht den Wünschen von Frau Lüscher. Nach ihrer Aussage deckt sich ihre Vorstellung einer zeitgenössischen Gestaltung des Schlossumfeldes mit denen des Landes Berlin. Die Berliner und die unzähligen Besucher hätten das Recht und das Bedürfnis, die vielschichtige Geschichte dieses Ortes zu verstehen.

Diese Aussage von Frau Lüscher entspringt einer unerträglichen Überheblichkeit. Woher kennt sie die Meinung der 3,8 Mio. Bürger des Landes Berlin? Von dem Recht im Sinne von Frau Lüscher wollen die Bürger und Besucher im Betrachten einer Steinwüste die vielschichtige Geschichte dieses Ortes zu verstehen, mehrheitlich keinen Gebrauch machen.
Diese Schlossumfeldgestaltung – ähnlich einem Großparkplatzes eines Einkaufszentrums – ist in Verbindung mit der geplanten Leere des historischen Zentrums (Rathaus- und Marx-Engelsforum) ein Beispiel aktueller politischer Hilflosigkeit des Senats im Umgang mit der Geschichte der Berliner Historischen Mitte. Das Berliner Schloss war kein Solitär, sondern Ausgangspunkt der Stadtentwicklung.

Wurde schon der Wettbewerb für das Schlossumfeld im Jahr 2012 zu spät ausgeschrieben, kommt die jetzige Ausschreibung eines „Zweiphasigen Landschaftsplanerischer Ideen- und Realisierungswettbewerb für die Freiraumgestaltung Rathaus- und Marx-Engels-Forum“ 10 Jahre zu spät.

20210127 DenkmalkarteVorgegebene Wettbewerbsaufgabe ist, einen Freiraum zu entwerfen, der den Dimensionen und der Bedeutung des Standortes entspricht und die Identität des Ortes in der Berliner Mitte stärkt, sowie die bewegte Geschichte erlebbar macht.
Gleichzeitig sollen vielfältige und intensive Nutzungen ermöglicht werden. Die Gestaltung soll innovative und zukunftsfähige Antworten auf aktuelle Umwelt- und Verkehrsfragen geben und aufzeigen, wie öffentliche Freiräume zukünftig genutzt werden können.

Nach den schon seit 2015 bekannten Plänen, soll das Rathausforum zu einem „Platz der Demokratie“ werden in der Mitte eines neu vernetzten Zentrums. Wie dieser Platz konkret aussehen soll, ist noch offen. Dazu sollen Landschafsarchitekten Entwürfe vorlegen. In drei Jahren soll die Umgestaltung der Freiraumflächen beginnen. Bewerber sind laut Ausschreibung dazu angehalten, „konkrete Umsetzungen ab 2024“ aufzuzeigen.

Was soll und kann überhaupt entworfen werden. Mehr als 70% des Rathausforums steht unter Denkmalschutz. Das Marx-Engels-Forum zwischen Spree und Spandauer Straße und das dahinterliegende Rathausforum bis zum Fernsehturm sind Brachen mit geringer Aufenthaltsqualität, ohne wirkliche Funktion. Warum dieser sozialistische Städtebau erhaltenswert ist und unter Denkmalschutz steht, ist nicht nachvollziehbar. Wollte man den Abriss der Altstadt vergessen machen?

In den Entwürfen sollen die Architekten auch Umwelt- und Verkehrsfragen berücksichtigen. Für das Gebiet gibt es bislang noch kein Verkehrskonzept, obwohl die Erstellung bereits 2015 beschlossen wurde.

gendarmenmarktGendarmenmarkt wird aufgerissen und neu gebaut.
Foto rechts: Mike Wolff/Tsp Der bei Flaneuren beliebte Platz wird ab Mai nächsten Jahres umgebaut, verrät nun eine Ausschreibung. Was alles passiert, erfahren Sie von Stefan Jacobs.

Im Frühjahr 2021 wird der Gendarmenmarkt aufgerissen: Laut jetzt veröffentlichter Ausschreibung wird der Platz auf Basis eines vorliegenden Entwurfs „denkmalgerecht und barrierefrei neu errichtet“ – samt Einbau unterirdischer Technik für Veranstaltungen. Wie muss man sich die Baustelle vorstellen? „Die vorhandenen Natursteinbeläge werden weitestgehend zurückgebaut.“ Projektlaufzeit: „vsl. Mai 2021 bis vsl. Ende 2024“.

Wasserzugang ueber grosszuegige FreitreppeZum Thema Stadtentwicklungsprojekt Flussbad im historischen Berlin werden die Bürgervereine in der Historischen Mitte unter Federführung der GHB eine neue Website ins Internet stellen. Diese Seite beschreibt in Kurzform die Planung und bewertet das städtebauliche Konzept sowie den Nutzen der staatlichen Förderung.

Erzählt wird die Geschichte des Ortes. Dann werden die Projektplanungen und staatlichen Förderungen in Kurzform beschrieben.

In diversen Aufsätzen und Beiträgen haben Bürger und Fachleute ihr Wissen über Berlins historische und aktuelle Stadtentwicklung sowie zu den Risiken des Baus eines Flussbades zusammengetragen und werden hier veröffentlicht.

Zum Schluss geht die Seite der Frage nach: Braucht Berlin ein Flussbad in seiner Historischen Mitte?
Über Zuschriften interessierter Bürger und Fachleute freuen wir uns. Ihre Zuschriften werden auf der geplanten Website veröffentlicht.

 


Vorstandsassistenz, m/w/d Gesellschaft Historisches Berlin gesucht:
Zur GHB:
Seit nunmehr 1991 definiert sich die „Gesellschaft Historisches Berlin e.V.“ als große Interessentin und Förderin der Architektur und des Städtebaus. Sie tritt für eine Bauentwicklung ein, die in ihrer gesamten Gestaltung unsere multikulturelle, über Jahrhunderte gewachsene Stadtbaukultur- und Ästhetik einbezieht und fortführt.

Funktionale, gesellschaftliche und bauliche Qualitäten, die sich seit jeher bewährten - und ortsgebundene Identität schufen, werden vielerorts seit über 70 Jahren bewusst ignoriert, konterkariert und zersiedelt. Um dieser bis heute andauernden Entwicklung entgegenzutreten, fordert die GHB Politik und Bauträger auf, Alternativen, die diese, sei es aus Unwissenheit oder Ignoranz, in der städtebaulichen Debatte übergehen, zu entwickeln.

Zur Tätigkeit:
Allgemein sollte ein Interesse an geschichtlichen, kulturellen und architektonischen Themen insbesondere in Hinblick auf die Stadt Berlin vorhanden sein.
Die Tätigkeit erfordert eine gute Kommunikationsfähigkeit, sehr gute Deutsch Kenntnisse und die Fähigkeit, selbstständig zu arbeiten und zu organisieren.
Gewünscht ist eine Präsenzarbeit von ca. 3 bis 4 Std. die Woche und Homeoffice. Etwaiges Equipment hierfür kann von der GHB gestellt werden.

Aufgabengebiet:
Sie kümmern sich um die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie die Gestaltung des monatlich erscheinenden Newsletters. Hierzu sollten Sie in der Lage sein Publikationspapiere (Broschüren, Katalogen) mit entsprechender Bildbearbeitung zu gestalten. In diesem Sinne sollte Erfahrung im Umgang mit den Programmen Archicad, Photoshop und ggf. mit In Design vorhanden sein.
Alle Arbeiten erfolgen in enger Zusammenarbeit mit dem Vorstand.
Des Weiteren entwickelt die GHB Projekte, die es heißt mitzugestalten und auch zu betreuen und sowohl vor- als auch nachzubereiten. Dies beinhaltet die Mitarbeit an Stadtentwicklungs- und Denkmalschutzprojekten.

Allgemeine Aufgaben:

  • Korrespondenz von E-Mail und Post, Büromaterial organisieren
  • Verwendung von MS-Office
  • Informationsbeschaffung und Auswertung
  • Präsentationen vorbereiten und erstellen
  • Protokollführung bei Sitzungen und Veranstaltungen
  • Schreibtätigkeiten (Korrespondenz, Aktenvermerk, Berichte)

Wir bieten ihnen eine interessante Tätigkeit, die sich auf vielseitige Art mit der Geschichte und der Kultur der Stadt Berlin auseinandersetzt, die Möglichkeit menschennah Projekte mitzugestalten und durchzuführen. Die Arbeitszeiten sind flexibel und können in Absprache mit dem Vorstand individuell angepasst werden.
Die Arbeiten können in der Gesellschaftsstelle der GHB sowie auch Zuhause erledigt werden.

Die Vergütung kann nebenberuflich oder in Teilzeit mit angemessenem Honorar vorgenommen werden.
Arbeitsumfang: ca. 25 bis 30 Std./Monat.

Geschäftsstelle der Gesellschaft Historisches Berlin e.V.
Tel.: 030 20 45 47 46
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Ihre Bewerbung richten Sie bitte an:
Vorstandsvorsitzender Gerhard Hoya
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Vorträge und Termine der GHB

Liebe Mitglieder und Interessierte,

aufgrund des momentan verhängten Lockdowns und auch den allgemein geltenden Auflagen für Versammlungen, sieht auch die GHB sich vorerst gezwungen, ihr Angebot an Lesungen und Führungen bis auf weiteres einzustellen.
Ab den ersten Lockerungen werden wir für Sie wieder interessante und informative Angebote bereitstellen.

Sie können sich auch durch unsere, regelmäßig aktualisierte Website
über unsere Veranstaltungen informieren.
Bleiben Sie gesund!



DIE GHB BRAUCHT SIE!

Liebe Mitglieder, liebe Interessierte,

seit 1991, kämpft die GHB unentwegt für ein schöneres und lebenswerteres Berlin. In dieser beachtlichen Zeit konnten wir vom Engagement vieler Mitgliedern profitieren, deren ehrenamtliche Tätigkeit all die Aktionen, Projekte, Führungen und Lesungen ermöglichten.

Doch die Zeiten verändern sich, Vereine wie die GHB finden leider - und das müssen wir an dieser Stelle ganz ehrlich zugeben - nicht mehr die Beteiligungsbereitschaft wie noch vor 15 Jahren.

Uns fehlt das „Vitamin M“ - Menschen die sich bereit erklären auch in Zukunft, aktiv Projekte mitzugestalten und der GHB ein dynamisches Profil zu verleihen.

Melden Sie sich bei uns, damit wir auch in Zukunft der Kultur- und Geschichtsverdrossenheit unserer Zeit die Stirn bieten können. Für ein lebenswertes Berlin mit Anspruch auf Schönheit und Baulichen Mehrwert.

Geschäftsstelle der Gesellschaft Historisches Berlin e.V.
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Di / Mi von 9:00 bis 14:00 Uhr


WERDEN SIE MITGLIED
ghbWir freuen uns immer über neue Mitglieder, die sich mit uns engagieren oder uns unterstützen. Bei uns arbeiten Fachleute und Stadtinteressierte zusammen. Kommen Sie zu unseren Veranstaltungen, Führungen und Vorträgen, um sich über die aktuelle Stadtentwicklung oder die Baugeschichte Berlins zu informieren. Als Mitglied erhalten Sie unsere vierteljährlich erscheinenden Mitteilungen kostenfrei per Post.

(Beitragsordnung auf www.ghb-online.de)

 



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Aktuelle Presse 2021

Bauentwicklung allg./Kultur/Politik/ Berlin Mitte:

21.02.2021 Berliner Morgenpost
Neptunbrunnen: Wettbewerb schließt Umsetzung aus
Denkmalfreunde kritisieren: Diskussion um die Brunnen-Umsetzung auf den Schlossplatz ist noch gar nicht beendet.
Von Isabell Jürgens
Auf dem Schlossplatz, an der Südfassade des Schlosses, stand seit 1824 der im Stil des Neobarocks von Reinhold Begas geschaffene Neptunbrunnen. Nach dem Abriss des Schlosses 1951 wurde er ab- und 1969 zu Füßen des Fernsehturms wieder aufgebaut. Mit der Neugestaltung des Freiraums in Berlins historischer Mitte gibt es nun die Möglichkeit, den Brunnen wieder an seinen ursprünglichen Platz zu versetzen.

19.02.2021 Berliner Morgenpost
Kostspieliges Vergnügen
Ingenieur Steeg: Flussbad in Mitte kostet 200 Millionen Euro. Die Politik hält daran fest
Von Julian Würzer
Das Abgeordnetenhaus will trotz heftiger Kritik am geplanten Flussbad in Berlin festhalten. Darauf verständigten sich die Politiker am Donnerstag im Verkehrsausschuss. „Es ist ein attraktives Projekt, das wir nach Kräften unterstützen und realisieren wollen“, sagte Stefan Tidow (Grüne), Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz.

17.02.2021 Berliner Morgenpost
Vorschläge für Mühlendammbrücke Ende Juli zu sehen
Bürgerveranstaltung zur Umgestaltung des Bauwerks
Von Julian Würzer
Die Vorschläge zum Neubau der Mühlendammbrücke in Mitte sollen im Rahmen einer Bürgerveranstaltung am 27. Juli vorgestellt werden. Das teilte Mittes Baustadtrat Ephraim Gothe (SPD) am Dienstag mit. Bei einer Informationsveranstaltung am 23. März sollen Berlinerinnen und Berliner bereits im Vorfeld darüber informiert werden.

10.02.2021 Berliner Morgenpost
Hier erlebt man Villen, Bürgerhäuser und ein grünes Viertel
Ausflugs-Tipp: Ein Spaziergang durch die Friedenauer Fregestraße zu den denkmalgeschützten Ceciliengärten.
Von Dirk Teuber
Unter uns ist das Tosen der Autobahn A103 zu hören. Startpunkt des Spaziergangs ist der S-Bahnhof Feuerbachstraße, benannt nach dem Religionskritiker und Philosophen Ludwig Feuerbach.

10.02.2021 Berliner Zeitung
Baustopp für Autobahnen gefordert
Von Toni Spangenberg
BUND: Die A100 in Berlin braucht kein Mensch

01.02.2020 Berliner-Zeitung
Stück der ersten Berliner Stadtmauer von 1300 entdeckt
Zeuge aus dem Mittelalter: Das Bauwerk aus der Entstehungszeit der Stadt sowie ein Lagerhaus und eine Kunstschule wurden nahe des Molkenmarktes freigelegt.
Von Maritta Tkalec
Um das Jahr 1300 errichteten die Ur-Berliner um ihr aufblühendes Gemeinwesen herum eine Mauer aus festem Stein.

1. Februar 2021 BZ Berlin
Bürgerbeteiligung als grüne Phrase
B.Z.-Redakteur Stefan Peter über Monika Herrmann, Bezirksbürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg, und die Berliner Grünen
Bereich: Jede Woche sagen B.Z.-Redakteure, was sie wirklich stört. Heute Stefan Peter, Redakteur Politik & Gesellschaft, über das Verständnis von Politik-Vermittlung der Berliner Grünen.
Wer wissen will, wie die grüne Seele tickt, muss bei Twitter einfach nur Monika Herrmann folgen. Die Bürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg ist dort so aktiv wie sonst einst wohl nur Donald Trump.

30.01.2021 BZ Berlin
SPD-Wahlprogramm grenzt sich von den Grünen ab
Von Hildburg Bruns
In 238 Tagen haben die Berliner die Wahl – nicht nur für Bundestag & Kanzleramt, auch fürs Abgeordnetenhaus & Rote Rathaus. Die Hauptstadt-SPD präsentiert jetzt ihren 100-Seiten-Entwurf des Wahlprogramms. Beim Blättern augenfällig: Abgrenzungen gegen die Grünen.

28.01.2021 Berliner Morgenpost
Was für Fußgänger in Berlin besser werden soll
Das Berliner Mobilitätsgesetz bekommt einen neuen Abschnitt. Darin soll sich für Fußgänger vieles verbessern, nur wann ist offen.

29.01.2021 Berliner Woche
Friedrichstraße bleibt gesperrt
Senat und Bezirk wollen bis Ende Oktober weitere Daten erheben

20.01.2021 Berliner Zeitung
Für eine Menschheit
Das Berliner Provisorium „Autofreie Friedrichstraße“ ist missglückt, meinen viele. Wie kommt Leben in den kalten Korridor? Einige Vorschläge von Wolf Eisentraut

18.01.2021 Tagesspiegel
Mein Start ist geprägt von Sorgen
Claudia Große-Leege, die neue Chefin beim Verein Berliner Kaufleute und Industrieller, über Netzwerken in Pandemiezeiten, die Unterschiede ihres Vereins zu den Wirtschaftskammern und Verbänden und das Superwahljahr in der Hauptstadt

12.01.2021 Bild
Hier fliegt die Jauch Kuppel vom Gasometer

12.01.2021 Berliner Morgenpost
Platz für 60.000 Demonstranten
Architekten sollen Entwürfe vorlegen. Die Neugestaltung soll wohl im Jahr 2024 beginnen. Aber es gibt auch Kritik.

06.01.2021 Frankfurter Allgemeine Zeitung
Die europäische „Neue Leipzig-Charta" zur Stadtentwicklung
Von Arnold Bartetzky
Die für Stadtentwicklung zuständigen Minister der Europäischen Union haben kürzlich die „Neue Leipzig-Charta" verabschiedet.

16.12.2020 Berliner Morgenpost
Das Humboldt Forum ist teileröffnet worden – bleibt aber zunächst für das Publikum nur virtuell erfahrbar.
Von Felix Müller
Man kann wohl sagen, dass es sich alle Beteiligten anders gewünscht hätten. Die Eröffnung des Humboldt Forums in Berlins historischer Mitte konnte nach fast elfjähriger Planungs- und Bauzeit aufgrund der Pandemie kein rauschendes Bürgerfest werden, es musste schlicht zugehen und vor allem: mit Abstand. Und so wechselten sich vor den Barockfassaden des leeren Schlüterhofs in sicherer Distanz die Redner ab, nach einer halben Stunde war es vorbei – am Abend konnte das interessierte Publikum zumindest an den heimischen Rechnern das neue Gebäude virtuell betreten.

Potsdam

19.02.2021 B.Z Berlin
Eine Synagoge für Potsdam
Baustart dieses Jahr - Potsdam bekommt endlich eine Synagoge
Von Michael Sauerbier

Literaturhinweis

Das Berliner Schloss
von Rainer Haubrich
1. Auflage. 70 Farbfotografien. Buch (kartoniert)
Seit dem Fall der Mauer wurde über den Wiederaufbau des Berliner Schlosses diskutiert, 2013 hat man den Grundstein gelegt, jetzt ist der Neubau mit den historischen Fassaden als Humboldt Forum bereit für das Publikum.

 

 

Inhaltlich verantwortlich gemäß § 55 Abs. 2 RStV

Gerhard Hoya - Vorstandsvorsitzender
Gesellschaft Historisches Berlin e.V.
Am Zirkus 6
D-10117 Berlin

 

Tel. 030 - 20 45 47 46
Fax. 030 - 20 45 47 47
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