|
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde des Historischen Berlins,
Die von Friedrich Merz angestoßene „Stadtbild“-Debatte verlief zwar kontrovers. Lösungen wurden nicht aufgezeigt.
Wir haben dann aber überlegt, was wir gemeinsam daraus entwickeln können und sprechen miteinander über Lösungsansätze von Stadtentwicklung bis Migration. Die Diskussion zum Thema Stadtbild ist zu einem breiteren Thema Stadtentwicklung zu führen und nicht nur zum Stadtbild mit Migranten im öffentlichen Raum. Das Stadtbild beschreibt den optischen Gesamteindruck einer Stadt, geprägt durch die sichtbare Architektur, Straßen, Plätze und Grünflächen, die eine Mischung aus Geschichte, Kultur und Ästhetik darstellen und das Identitätsgefühl prägen. Es ist ein Begriff aus Städtebau, Kunstgeschichte und Denkmalschutz, der die visuelle Struktur einer Stadt in ihren räumlichen, architektonischen und historischen Dimensionen erfasst. Bedeutung & Aspekte: Das Stadtbild vermittelt den Charakter einer Stadt und ist oft ein Ergebnis historischer Entwicklung.
Städtebau & Planung:
Stadtplaner nutzen den Begriff, um die kollektive Vorstellung einer Stadt zu beschreiben und ihre Entwicklung zu steuern. Die gebaute Umwelt kann das urbane Leben ermöglichen. Die Diskussion um Merz' Äußerung zeigte, dass Debatten über gesellschaftliche Veränderungen und die Integration verschiedener Bevölkerungsgruppen angestoßen wurden, sich aber auf die soziale Wahrnehmung verengte.
Über das eigentliche wichtige Thema Städtebau wurde nur selten gesprochen. Die Diskussion ist zu verbreitern.
Gerne zitieren wir Tobias Nöfer, Architekt und Geschäftsführer eines Büros für Architektur und Städtebau in Berlin: „Die Städte müssen wachsen, vor allem nach innen. Denn die Landschaft muss vor weiterer Besiedlung geschützt werden. Dafür sollten erschlossene Brachen oder größere Verkehrsschneisen bebaut, Häuser aufgestockt und Bestand ergänzt werden. Das geht aber nur, wenn Stadtgesellschaft, Behörden und Gesetzgeber mitziehen.“
Wie kann es mehr Wohnraum in den Städten geben? „Wenn wir wieder kalte Gebilde auf der grünen Wiese bauen wie in den 1960er- und 1970er-Jahren, ist das kurzsichtig und verantwortungslos. …
Wenn ich sehe, was einige öffentliche Wohnungsbaugesellschaften in Deutschland bauen, ist das von den Fehlern der Vergangenheit meist nicht zu unterscheiden. Nachhaltigkeit wird gepredigt, am Ende zählen jedoch nur der Preis und die Masse an Wohnungen. Das sind menschenverachtende monotone Kisten. Wir bauen damit die Problemviertel der Zukunft. … Neubauviertel gleichen sich oft aneinander an. Wie geht das besser? Der Abschied vom utopischen 20. Jahrhundert fällt den Planern unfassbar schwer. Sie schauen nicht auf die beliebtesten Viertel der Städte, um davon zu lernen. Die meisten Neubauquartiere in Deutschland kann man nur als Würfelhusten bezeichnen, sie bilden keine schönen Straßen und Plätze: Siedlungsbau statt Städtebau. Die Wettbewerbe und Jurys sind oft Resonanzblasen mit den immer gleichen Teilnehmern, die sich bloß gegenseitig bestätigen. Das muss dringend reformiert werden. Bauherren und Behörden sollten nachhaltiger handeln und sich ernsthaft fragen, was Menschen brauchen: schöne, sichere, vielfältige und sozial durchmischte Lebensräume. …
Eines der beliebtesten Viertel in Berlin ist die Gegend um den Kollwitzplatz in Prenzlauer Berg, den der Ingenieur James Hobrecht vor 150 Jahren entworfen hat – mit prächtigen Stadthäusern auf eigenen Parzellen. Dieses Stadtmodell funktioniert bis heute. Nachhaltiger geht es nicht, dichter auch nicht – und alle wollen dort hin.“ Warum bauen wir das nicht mehr? Die Architektur hat sich nicht gewandelt, obwohl eine Mehrheit der Zevilgesellschaft dies fordert. Am Molkenmarkt haben wir vergeblich auf einen Wandel gehofft.
Auch das Landesdenkmalamt wirkt dem Wandel entgegen. Wieder wurden Plattenbauten unter Denkmalschutz gestellt. Laut Architekt Nöfer sind Plattenbauviertel in Ost und West ein städtebaulicher Fehler und architektonisch eine Gemeinheit – industrielle Quantität vor lebenswerter Qualität. Die utopische Moderne im 20. Jahrhundert wollte neue Städte für neue Menschen erfinden. Diese Utopien sind – wie die Idee vom neuen Menschen – gescheitert und haben städtebaulich schlimme Zustände hinterlassen. Der Bürger fragt sich, warum werden diese Bauten unter Denkmalschutz gestellt. Die Bauten und ihre Fassaden sind die Tapeten des öffentlichen Raumes und schaffen keine lebenswerte Aufenthaltsqualität. Die utopische Moderne im 20. Jahrhundert ist gescheitert und nicht unter Schutz zu stellen.
Ein Neubau-Projekt des Bundestags Luisenblock Ost 1 an der Spree droht mehr als eine Milliarde Euro zu kosten. Ein Architektenwettbewerb ist bereits durchgeführt worden. Der erste Preis wurde an das Büro Atelier Kempe Thill Thörner Kaczmarek gegeben. Trotz dieser hohen Kosten sind weiter Bauten wie Luisenblock Ost 2 und ein Besucherzentrum geplant. Bis 2032 ist mit Baukosten von 2,5 Milliarden EUR zu rechnen. Kostensteigerungen in Höhe von 0,5 Milliarden sind zu erwarten.
Städtebaulich sind diese zu großen und maßstabslosen Parlamentsbauten kein Gewinn. Auch stellt sich die Frage, warum bei einem geplanten Bürokratieabbau und einer Reduzierung des Personals diese zusätzlichen Bauten benötigt werden.
Unverständlich bleibt, dass ein kleines Bauvorhaben „Wiedererrichtung Bauakademie“ im Herzen der Historischen Berliner Mitte seit 30 Jahren diskutier, vor 10 Jahren beschlossen und immer noch nicht mit der Umsetzung begonnen wurde. Ist die Aufbläuung der Parlamentsarbeit wichtiger als die Erhöhung der Lebensqualität am Beispiel einer guten städtebaulichen Maßnahme. Die Bürger erwarten auch im Angesicht der aktuellen Haushaltslage von der Politik, die Errichtung der Parlamentsbauten zurückzustellen.
Mit freundlichen Grüßen
Gerhard Hoya Vorstandsvorsitzender der Gesellschaft Historisches Berlin e. V.
Wir müssen wachsen durch neue Stimmen und Ideen
Helfen Sie uns, die Gesellschaft Historisches Berlin e. V. größer zu machen! Empfehlen Sie Freunden und Bekannten, unserem Verein beizutreten. Für jedes erfolgreiche geworbene Mitglied erhalten Sie eine Gewinnchance bei der Verlosung auf einen Buchpreis. Schicken Sie einfach eine kurze Meldung mit dem Namen des geworbenen neuen Mitgliedes. Danke fürs Mitmachen!
Alle Informationen zur Mitgliedschaft auf einen Blick
Veranstaltungskalender 2026
14. Historischer Salon
Vergangenheit und Zukunft der Berliner Schlossfreiheit Mit Ingmar Arnold von den Berliner Unterwelten
Wann: 28. Januar 2026 um 18 Uhr Wo: Nicolaihaus, Brüderstraße 13, Berlin-Mitte
Als der damals noch junge Verein "Berliner Unterwelten e.V." 1998 das Buch "Schlossfreiheit - Vor den Toren des Stadtschlosses" veröffentlichte, war die Schlossfreiheit noch ein weitgehend öder Ort und die Rekonstruktion des Berliner Stadtschlosses nicht einmal vom Deutschen Bundestag beschlossen. Dass in dieser Straßenzeile unmittelbar vor den Toren des königlichen Stadtschlosses über dreihundert Jahre das Leben pulsierte, ist heute weitgehend in Vergessenheit geraten. Die Entscheidung Kaiser Wilhelms II., seinem Großvater Wilhelm I. an der Schlossfreiheit ein Nationaldenkmal zu widmen, hat diesen Ort grundlegend verändert.
Die Häuserzeile des Straßenzugs vor dem Schlossportal und die Werderschen Mühlen waren 1897 längst abgerissen, als das Nationaldenkmal am 22. März 1897 eingeweiht wurde. Damals konnte man noch nicht ahnen, dass gut fünfzig Jahre später dieses Denkmal ebenfalls verschwunden sein würde. Doch unter der aktuell kahlen steinernen Oberfläche des Platzes befinden sich noch Bestandteile des Stadtschlossensembles, die auch im Rahmen des Denkmals genutzt werden könnten, welches - politisch so beschlossen - die 1990 vollzogene Deutsche Einheit feiern sollte. Bis heute ist dieses Denkmal noch nicht realisiert worden, zuletzt wegen Insolvenz des Bauträgers.
Ingmar Arnold von den Berliner Unterwelten wird uns anhand von zahlreichen historischen Fotos die Geschichte der Schlossfreiheit und des Nationaldenkmals skizzieren und einen Blick darauf werfen, wie dieser Ort für Berlin, seine Bewohner und Besucher zurückgewonnen werden könnte. In der anschließenden Diskussion möchten wir - dann auch zusätzlich mit Marc Schnurbus vom Schlossbauförderverein - gemeinsam Ideen zur zukünftigen Gestaltung der Schlossfreiheit und auch möglichen Alternativen zum Einheitsdenkmal erörtern.
Melden Sie gerne Ihre Teilnahme bis zum 25. Januar 2026 bei unserem stellvertretenden Vorsitzenden Wolfram Giese per E-Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.) an. Ihre Anmeldung erlangt wie immer Gültigkeit mit Überweisung eines Obolus von 10 Euro für Raum, Brezeln und Getränke auf unser Konto IBAN DE56 1009 0000 5705 1550 05; BIC BEVODEBB.
2. Stammtisch der Gesellschaft Historisches Berlin
Wann: Mittwoch, 04. Februar, ab 19.00 Uhr Wo: „Fischer & Lustig“, Poststraße 26 • 10178 Berlin (fischerundlustig.de) Dauer: ca. 1,5–2 Stunden Format: ein offenes Treffen in lockerer Atmosphäre. Kommen Sie ins Gespräch, lernen Sie Mitstreiterinnen und Mitstreiter kennen und bringen Sie gern kurze Geschichten, Fotos oder Fundstücke aus der Historischen Mitte mit. Ziel: ungezwungener Austausch, neue Ideen, gemeinsame Vorhaben. Kostenlos; Spenden/Beiträge freiwillig
Wir freuen uns auf Sie – Gäste und Interessierte sind ausdrücklich willkommen!
Anmeldung (erwünscht): bitte kurz per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder Telefon Viele Grüße Heiko Mehnert, Organisatorenteam, Kontakt: 030 / 434 90 688 und Gerhard Hoya Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Die Geschichte der 1886 eröffneten Markthalle IV
Baugeschichtlicher Lichtbilder-Vortrag von Dr. Helmut Maier
Zeit: Mittwoch 18. Februar 2026, 19.oo Uhr Wo: In den Vereinsräumen der GHB Wilhelmstr. 88 Zeit: Mittwoch 18. Februar 2026, 19.oo Uhr
Foto: Fassed Dorothenstraße 29 - Die Geschichte Markthalle IV an der Dorotheenstraße 29, später integriert in den Neubau des Berliner Postscheckamtes und heute in den Neubau des Bundespresseamtes.
Seit einer im Jahr 2000 abgeschlossenen Gesamterneuerung mit Rekonstruktion der nach dem Zweiten Weltkrieg abgeschlagenen Fassade des Vorderhauses und ergänzenden Neubauten dient der Komplex heute als Berliner Sitz des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung.
SPENDENAUFRUF
UNTERSTÜTZEN SIE UNS MIT IHRER SPENDE, DAMIT WIR AUCH WEITERHIN UNSERER PROJEKTE IN ATTRAKTIVER FORM PUBLIZIEREN KÖNNEN
Herzlichen Dank allen Spenderinnen und Spender, die die Arbeit der GHB in den zurückliegenden Jahren tatkräftig unterstützt haben. Ihre Spende trug dazu bei, dass wir die Ziele unseres Vereins ver-wirklichen konnten und durch Ausstellungen, Vorträge, Diskussionen, Führungen und Veröffentli-chungen das Historische Berlin vielen Bürgern und Besuchern unserer Stadt näherbringen konnten. Das historische Berlin ist das Fundament für die Identität Berlins. Dieses Fundament zu erhalten, ist heutzutage keine leichte Aufgabe, insbesondere unter den aktuellen politischen Gegebenheiten.
Die begonnene Arbeit wollen wir verstärkt fortsetzen. Wir arbeiten zur Zeit an Visualisierungen zum Klosterviertel und am Projekt „Intensivierung der GHB-Öffentlichkeitsarbeit“.
Kostenerhöhungen und die demografische Entwicklung in unserer Mitgliedschaft engen unsere finan-ziellen Möglichkeiten ein. Auch die aktive Teilhabe der Mitglieder nimmt aufgrund der Überalterung ab, was zur vermehrten Beschäftigung von Dienstleistern und somit zu höheren Ausgaben führt.
Bitte helfen Sie uns weiterhin mit einer Spende! Jeder Geldbetrag zählt! Unser Verein ist gemeinnützig und darf Spendenquittungen ausstellen.
Aktuelle Presse
Bauentwicklung allg. / Kultur / Politik / Berlin Mitte:
Boulevard Unter den Linden wird für drei Jahre zur Baustelle Morgenpost vom 01.12.2025 von Jessica Hanack Mitte Im Sommer soll die Umgestaltung des Boulevards Unter den Linden starten, im ersten Schritt nimmt sich die Senatsverkehrsverwaltung die Mittelpromenade vor. Berliner müssen sich auf eine mehrere Jahre umfassende Bauzeit einstellen, und auf entsprechende Einschränkungen.
Einsturzgefährdete Berliner Mühlendammbrücke soll ab Mai 2026 neu gebaut werden Tagesspiegel vom 02.12.2025 Seit sieben Jahren steht fest, dass die Mühlendammbrücke im Berliner Bezirk Mitte abgerissen werden muss. Sie ist so konstruiert wie die Dresdner Carolabrücke, die 2024 einstürzte. Seit vier Jahren steht auch fest, wie der Neubau aussehen wird – den Wettbewerb gewann 2021 ein dänisches Architekturbüro. Mehrere Änderungen der Pläne verzögerten das Projekt.
Der Preis der Furchtsamkeit Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 03.12.2025 von Eva Ladipo Natürlich ist es ein Segen, von ihnen regiert zu werden. In Berlin, in Brüssel, in London und in Paris sitzen Verantwortliche, die Kinder des Rechtsstaats und des Wohlstands sind. Sie sind im Frieden groß geworden, sozialisiert in einer Epoche, in der nicht das Recht des Stärkeren darüber entschied, wer es nach oben schafft, sondern Auswahlprozesse, die Ausdauer und Fleiß belohnen, vielleicht auch nur Anpassung und Umgänglichkeit.
Brückenneubau kommt schneller als erwartet Morgenpost vom 03.12.2025 von Louisa Thönig Mitte Die Mühlendammbrücke in Mitte rückt schneller als erwartet an den Rand ihrer Belastbarkeit. Seit Jahren ist bekannt, dass das Spannbetonbauwerk aus dem Jahr 1968 ersetzt werden muss – konstruiert mit jenem „Hennigsdorfer Spannstahl“, der auch in der 2024 eingestürzten Dresdner Carolabrücke verbaut war. Doch nun deutet sich an, dass der Zeitdruck größer ist als bislang kommuniziert.
5,6 Millionen Euro für Fischtreppe in Mitte Morgenpost vom 04.12.2025 von Iris May Berlin Die Mühlendammbrücke wird ab Mai 2026 abgerissen und erneuert, wie aus Ausschreibungs-Unterlagen des Senats hervorgeht. Wie jetzt bekannt wurde, soll an der Mühlendammschleuse im Zuge der geplanten Arbeiten auch ein neues Wehr und eine Fischtreppe gebaut werden, was voraussichtlich mit 45,4 Millionen Euro zu Buche schlagen wird. 5,6 Millionen davon sind für die Fischtreppe veranschlagt, deren Bau bereits im August begonnen hat.
Berliner Wohnungsbau-Chef über zu teure Entwürfe und mehr Mut bei Miethöhen Tagesspiegel vom 06.12.2025 Herr Dormeyer, würden Sie gern in einem der Berliner Neubauquartiere wie der Europacity wohnen? Da ich eingefleischter Pankower bin, würde ich dort persönlich nicht wohnen wollen. Aber Sie meinen in Bezug auf die Architektur?
Neuer Kiez, neue Liebe – vielleicht Berliner-Zeitung vom 10.12.2025 Mit Berliner Bezirken ist es wie mit langjährigen Partnern: Man kennt sich, man schätzt sich, aber das Feuer der Leidenschaft ist längst erloschen. Hach, eine neue Liebe ist wie ein neuer Kiez! Aber wohin nur? Wenn Stadtteile mögliche Datingpartner wären, wen würden wir treffen? Und welcher Bezirk hätte eine Option auf mehr? Auf eine rauschende Nacht, gar auf eine längere Beziehung? Hier unsere Liste von Stadtteilen, in die wir uns verlieben würden, und solche, denen wir keinen Blick schenken.
Mehr Platz für Fußgänger und Radfahrer Morgenpost vom 17.12.2025 von Jessica Hanack Mitte Es geht um mehr Raum für den Fuß- und Radverkehr, ein attraktiveres Spreeufer, Begrünung und Entsiegelung: Die Senatsverkehrsverwaltung hat seit 2023 an einem Verkehrskonzept für die Berliner Mitte zwischen Spree, Spittelmarkt und Checkpoint Charlie gearbeitet, nun wurden die Ergebnisse in einer Ausstellung präsentiert. „Erstmals liegt eine planungsübergreifende, integrierte Betrachtung der Mobilität in der Berliner Mitte vor“, sagte Verkehrsstaatssekretär Arne Herz, der von einem „soliden Fundament“ für zukünftige städtebauliche und verkehrspolitische Entscheidungen sprach.
Berlin-Mitte: Neue Gertraudenbrücke für schwere Fahrzeuge gesperrt Morgenpost vom 19.12.2025 - dpa/BMO Auf der Bundesstraße 1 in Berlin-Mitte entsteht zwischen Potsdamer Platz und Alexanderplatz ein neues Nadelöhr: Wegen Schäden am Bauwerk muss die Neue Gertraudenbrücke für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen gesperrt werden, wie die Senatsverkehrsverwaltung mitteilte.
Kirchenbau und Menschenhandel FAZ vom 29.12.2025 von Dr. Christian Walther Vor fast fünfzig Jahren, am 6. September 1976, trafen sie sich am Rande der Leipziger Messe: Manfred Stolpe, seit 1969 Leiter des Sekretariats des Bundes der Evangelischen Kirchen in der DDR, Edelgard Backes und ihr Vorgesetzter Ludwig Geißel vom Diakonischen Werk in Stuttgart, dazu – nur für drei Tagesordnungspunkte – auch Manfred Seidel aus dem Außenhandelsministerium der DDR.
Der große Berliner Stadtplaner James Hobrecht wird 200 Jahre alt Tagesspiegel vom 30.12.2025 von Nikolaus Bernau Er war wichtiger für das moderne Berlin als Andreas Schlüter und Karl Friedrich Schinkel zusammen. Sein Erbe überstand sogar den Bombenkrieg und den Autowahn der Nachkriegsjahrzehnte in West-Berlin und der DDR: An Silvester vor 200 Jahren wurde im ostpreußischen Memel James Friedrich Ludolf Hobrecht geboren, dem Berlin große Teile seines innerstädtischen Straßennetzes, die schönen Fußgängerwege, Straßenbäume, kleinen Stadtparks, Markthallen und die bis heute trotz funktionierende Kanalisation verdankt.
Unionsmanager Bilger für Koalitionsvertrag 2.0 Tagesspiegel vom 31.12.2025 von Christopher Ziedler Herr Bilger, welche guten Neujahrsvorsätze haben Sie als einer der maßgeblichen schwarz-roten Koalitionsmanager für sich gefasst? Politischer Neujahrsvorsatz für uns alle in der Koalition muss sein, dass wir weniger öffentlich debattieren oder streiten, sondern uns mehr auf die Lösungen konzentrieren. Das hat im zurückliegenden Jahr in der Wahrnehmung der Leute vieles Gute überlagert. Inhaltlich bin ich mit der Bilanz nämlich durchaus zufrieden. Darauf lässt sich aufbauen.
„In Deutschland wurden zuletzt 1,9 Millionen Quadratmeter Wohnfläche jährlich abgerissen“ Weltplus vom 02.01.2026 Dankwart Guratzsch Mit dem Maßnahmenpaket für die Bauwirtschaft hat die Bundesregierung einen Riesenschritt zur Lösung der Wohnungskrise getan – zugleich aber einen zweideutigen. Die Devise lautet, Milliardeninvestitionen zu stemmen, um künftige Generationen zu entlasten. Aber der Bauturbo beinhaltet Optionen, die genau das Gegenteil bewirken. Man muss die Erfahrungen der letzten Jahrzehnte zugrundelegen, um die Gefahren zu sehen, die in der bürokratischen Vereinfachung liegen.
Nouripour warnt vor Kostensteigerung bei Bauprojekt des Bundestags – und beklagt Geruchsbelästigung Tagesspiegel vom 09.01.2026 Ein großes Neubauprojekt des Bundestags könnte deutlich teurer werden als geplant. Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour spricht im Gespräch mit dem „Spiegel“ von möglichen Kosten von mehr als einer Milliarde Euro. Zugleich kritisiert der Grünen-Politiker bauliche Mängel in bestehenden Parlamentsgebäuden.
Alle gesammelten Pressestimmen finden auf unserer Homepage unter diesem Link
|