Pressestimmen
Berliner Religionsprojekt will 16 Millionen Euro Baukosten einsparen
Letzte Hoffnung fürs House of One?
Tagesspiegel vom 29.06.2025 von Cristina Marina
Schon eher House of Wann:
Ein Dreireligionenhaus soll künftig auf dem Petriplatz in Mitte stehen. Doch seit der Grundsteinlegung 2021 ruht die Baustelle. Kommt das Projekt noch voran?
Wegner wird jetzt am Rathaus umnebelt
Es wird geschippt und gebaggert bis zur Sandsohle aus der Eiszeit. Archäologen haben schon uralte Mauerreste gesichert. Neu gebaut wird am Spreeufer im Marx-Engels-Forum allerdings nicht wieder: Hier wächst eine schöne Anlage zum Chillen und Spielen.
BZ Berlin vom 23.06.2025 von Hildburg Bruns
Es ist nur ein Steinwurf vom Roten Rathaus entfernt, natürlich kommt deshalb der Regierende Kai Wegner (52, CDU) zum ersten Spatenstich vis-à-vis von der modernen Seite des Humboldtforums vorbei.
Schönheit im Verborgenen
Berliner Zeitung vom 17.06.2025
Wer in Berlin architektonische Highlights sucht, muss nicht lange laufen. Zwischen Brandenburger Tor, Berliner Schloss, der Staatsoper Unter den Linden und dem Fernsehturm wird schnell klar: Diese Stadt ist eine Bühne für Baukunst durch die Jahrhunderte. Barock trifft auf Beton, Klassik auf Moderne. Und mittendrin: die Relikte der DDR – Plattenbauten, die nach wie vor das Stadtbild prägen, oft übersehen, selten geschätzt.
Unter den Linden: Diese drei Kaffeehäuser prägten Berlin
Teil 1: In Berlin-Mitte befand sich einst ein Café-Dreiklang. Dort kehrte man ein, um den Kaiser zu sehen, um anzubandeln oder zu essen.
Morgenpost vom 16.06.2025 von Iris May
Im „Führer durch das lasterhafte Berlin“ aus dem Jahr 1931 sind nicht nur Berliner Tanzpaläste und Vergnügungsparks gelistet, sondern auch Kaffeehäuser . Das Werk des Kulturwissenschaftlers Curt Moreck war bei Erscheinen ein Beststeller, wenn auch nur kurz, schon 1933 wurde es von den Nationalsozialisten verboten.
„Wir brauchen Mut zur Disruption“
Berlins Finanzsenator Stefan Evers ruft nicht nach mehr Geld vom Bund. Auch nicht nach noch größeren Schuldenspielräumen. Er dringt auf strukturelle Entlastung der Städte: weniger Ausgaben, Aufgaben und Auflagen.
Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 16.06.2025 - Das Gespräch führte Manfred Schäfers
Arm, aber sexy – so das Bonmot von Klaus Wowereit aus seiner Zeit als Regierender Bürgermeister in Berlin: Wie befriedigend ist es, Finanzsenator der Hauptstadt zu sein?
Berlin ist nach wie vor sexy. Aber arm ist es nicht mehr. Gerade erst ist die Hauptstadt im internationalen Vergleich des Beratungsunternehmens Oxford Economics nach München als einer der attraktivsten und wirtschaftsstärksten Standorte herausgestellt worden. Das spiegelt sich auch in wachsenden Steuereinnahmen wider. Wir haben also kein Einnahmeproblem. Vielmehr sind viel zu hohe Ausgaben das Problem. Und das macht den Job eines Finanzsenators in diesen Zeiten besonders herausfordernd.
