Pressestimmen
CDU-Politiker Gräff verlässt das Abgeordnetenhaus
Wirtschaftsexperte aus Marzahn-Hellersdorf nimmt Auszeit im Ausland
Morgenpost vom 19.08.2025 - dpa
Berlin Christian Gräff, der für die CDU im Berliner Abgeordnetenhaus sitzt, legt sein Mandat zum 30. September nieder. Das kündigte er im „Tagesspiegel“ an. Er suche eine neue Herausforderung, sagte Gräff der Berliner Morgenpost am Montag. Er wolle er mit seiner Familie ab Oktober eine Auszeit im Ausland nehmen, erklärte Gräff weiter. In diesem Jahr ist der Abgeordnete zum ersten Mal Vater geworden. Wie es für ihn danach weiter gehe, wisse er noch nicht. Der Morgenpost sagte er, er wolle sich weiter in der CDU im Bezirk engagieren.
Vorbild Alte Münze
Evers sucht neue Wege für Landesimmobilien
Tagesspiegel vom 11.08.2025
Die langfristige Direktvergabe der landeseigenen Großimmobilie „Alte Münze“ ist äußerst umstritten, könnte aber zum Vorbild für künftige Vergaben von Landesimmobilien werden. Das geht aus einem Gespräch hervor, das Finanzsenator Stefan Evers (CDU) mit der Initiative Stadtneudenken geführt hat. Stadtneudenken ist der Trägerverein des „Runden Tischs Liegenschaftspolitik“, einem Gesprächsformat für transparente Stadtentwicklung.
Archäologie in Berlin: Neue Funde vom Molkenmarkt lassen Mittelalter lebendig werden
Berlin. Die Ausgrabungen am Molkenmarkt zeigen, wie Berliner von Mittelalter bis zum Weltkrieg gelebt haben. Das sind die besten neuen Funde.
Morgenpost vom 08.08.2025
Am Mittwochmorgen präsentierten Bausenator Christian Gaebler (SPD) und Landeskonservator Christoph Rauhut neue Funde von Ausgrabungen am Molkenmarkt. Nur noch bis Ende des Jahres sollen die Grabungen auf dem 22.000 Quadratmeter großen Gelände dauern. 2019 begann die gigantische Freilegung der historischen Mitte Berlins.
Als Berlin den Bauturbo zündete
Vor 100 Jahren entstand die legendäre Hufeisensiedlung. Sie und andere Großsiedlungen jener Zeit zeigen, was heute fehlt.
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 03.08.2025 von Anna-Lena Niemann
Wenn ein Haus 100 Jahre auf seinem Fundament stehen darf, ist das schon etwas Besonderes. Übersteht aber eine komplette Siedlung ein ganzes Jahrhundert, hat sie es unbeschadet durch einen Weltkrieg geschafft und ihr Antlitz selbst durch wilde Renovierungswellen nicht verloren, ist das außergewöhnlich. Der Hufeisensiedlung in Berlin-Britz ist dieses Kunststück gelungen. Sie ist in diesem Sinne, was ihr Name immer schon ein bisschen versprochen hat: ein Glücksfall.
Senat will Berlins Urbane Mitte pushen
Berlin. Für eine der markantesten innerstädtischen Entwicklungen in unmittelbarer Nähe zum Potsdamer Platz zeigt sich ein Hoffnungsschimmer am Horizont. Zehn Jahre nach Erstellung des Masterplans liegt das Verfahren nun in den Händen des Senats.
IZ aktuell vom 31.07.2025 von Sabine Gottschalk
Mitte Juli hat der Berliner Senat die außergewöhnliche stadtpolitische Bedeutung für das Gebiet der Urbanen Mitte am Gleisdreieck festgestellt. Begründet wurde der Schritt mit der Verkehrsplanung und der Entwicklung eines neuen Knotenpunkts, die eng mit der städtebaulichen Entwicklung zusammenhängen.
