Pressestimmen
Flussbad -Projekt könnte baden gehen
Millionen wurden in das Vorhaben bereits investiert. Die Wasserqualität sei besser geworden, sagen die Initiatoren. Doch nächstes Jahr gibt es fast kein Geld mehr
Berliner Zeitung vom 12.09.2024 von Ida Luise Krenzlin
Im Jahr 1925 wurde das letzte Flussbad in Berlin geschlossen. Das ist nun fast 100 Jahre her, und schon damals war die Spree zum Baden zu schmutzig. Den Berlinern hat man zwar die miserablen Lebensbedingungen in Mietskasernen zugemutet, aber auf gar keinen Fall das Dreckwasser der Spree. Eine Angst ist kollektiv fest verankert in der Berliner Seele, die Angst vor Hautausschlägen und Diarrhoe – ausgelöst durch Kolibakterien, die direkt aus dem Berliner Abwasser in die Spree gespült wurden.
Was wird aus dem Freiraum?
Den Rückbau von Hauptstraßen propagiert eine neue Ausstellung
Die Tageszeitung vom 10.09.2024 von Uwe Rada
Die Hauptstraße der Zukunft werde die heutige Raumaufteilung umkehren, ist Friedemann Kunst überzeugt. „Zwei Drittel des Raums werden für Bahn und Bus, Rad- und Fußverkehr zur Verfügung stehen.“ Kunst ist Vorsitzender der Landesgruppe Berlin der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung und einer der Zitatgeber für die große Freiluftschau über Berlins Straßen, die seit Donnerstag auf dem Mittelstreifen des Boulevards Unter den Linden zu sehen ist.
Zehn schreckliche Berliner Straßen – und was daraus werden kann
Berlin nach der Verkehrswende : Zehn Architektenteams zeigen, was für ein Potenzial unbeachtet am Berliner Straßenrand liegt.
Berliner Morgenpost vom 06.09.2024 von Isabell Jürgens
Kurfürstendamm, Bismarckstraße oder Unter den Linden : Einst war es ein großes Privileg, an einer der großen Hauptstraßen der Stadt zu wohnen, davon zeugen noch heute die prächtigen Häuser an ihren Rändern. Verkehrslärm und schlechte Luft haben dafür gesorgt, dass sich das gründlich geändert hat. Dazu kommt, dass viele der Straßenzüge, die in der Nachkriegszeit für die autogerechte Stadt ausgebaut wurden, von unattraktiven Leerräumen begleitet werden. Doch das muss nicht so bleiben – wie zehn Architektenteams beweisen wollen, die sich zehn besonders unansehnliche und platzverschwenderische Straßenzüge, neun in Berlin und einen in Potsdam, vorgenommen haben.
Kampf um jeden Quadratmeter Straße in Berlin
Traditionalisten, Grundstücksverwerter und Autofreunde wollen Verkehrsflächen für sich reklamieren
Neues Deutschland vom 06.09.2024 von Nicolas Šustr
Er habe vorher dem Staatssekretär zugehört, »der wirklich alle Vokabeln vom Blatt ablesen konnte, die notwendig sind, wenn man sich mit diesen Stadträumen beschäftigt«, sagt Hamburgs Oberbaudirektor Franz-Josef Höing. Er erntet damit Gelächter und Applaus beim Publikum.
Viel Grün und Wasser sowie breite Fahrradwege
Von der Lietzenburger Straße bis zur Mollstraße: Zehn Architektenteams zeigen, wie große Verkehrsachsen lebenswert werden können
Die Berliner Morgenpost vom 06.096.2024 von Isabell Jürgens
Berlin Kurfürstendamm, Bismarckstraße oder Unter den Linden : Einst war es ein großes Privileg, an einer der großen Hauptstraßen zu wohnen, davon zeugen noch heute prächtige Häuser an ihren Rändern. Verkehrslärm und schlechte Luft haben dafür gesorgt, dass sich das gründlich geändert hat. Dazu kommt, dass viele der Straßenzüge, die in der Nachkriegszeit für die autogerechte Stadt ausgebaut wurden, von unattraktiven Leerräumen begleitet werden. Doch das muss nicht so bleiben – wie zehn Architektenteams beweisen wollen, die sich zehn besonders unansehnliche und platzverschwenderische Straßenzüge, neun in Berlin und einen in Potsdam, vorgenommen haben.
