Pressestimmen
Staatsoper: Tradition und Zukunft
Christian Thielemann und Elisabeth Sobotka starten in ihre erste Spielzeit Unter den Linden
Berliner Morgenpost vom 17.08.2024 von Volker Blech
Am Dirigentenpult in der Staatsoper Unter den Linden ist der Wechsel praktisch schon vorfristig vollzogen worden, auch wenn Christian Thielemann offiziell sein Amt als Generalmusikdirektor erst mit der beginnenden Saison antritt. Er hatte den aus gesundheitlichen Gründen zurückgetretenen Daniel Barenboim bereits in Opernaufführungen oder zuletzt beim Konzert „Staatsoper für alle“ auf dem Bebelplatz abgelöst. Im Intendantenzimmer nimmt Elisabeth Sobotka jetzt den Platz ihres langjährigen Vorgängers Matthias Schulz ein. Die Staatsoper befindet sich im Übergang.
DIT WAR BERLIN ! Am Molkenmarkt wird die Vergangenheit ausgebuddelt
Mitte – XXL-Ausgrabung am Molkenmarkt vor dem Roten Rathaus
Bild Berlin-Brandenburg vom 09.08.2024 von Simon Schulz
Seit 2019 haben Archäologen haben 5000 Befunde (Mauern) und 600 000 Funde (Scherben, Knochen) von der Urgeschichte bis zur Neuzeit Berlins geborgen.
„Man kommt ziemlich ins Schwitzen“, sagt Projektleiter Eberhard Völker. 88 000 Kubikmeter Erdreich wurden bis jetzt bewegt – größtenteils nur per Hand. Die historischen Objekte müssen behutsam geborgen werden. Die ältesten Fundstücke: Werkzeuge von 5500 vor Christus.
Was gegen triste Neubauten hilft
Bessere Architektur ist auch ohne viel Kapital möglich
Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 02.08.2024 von Arnaud Ahlborn
Neubauten stehen an vielen Orten in Deutschland in der Kritik. Sie sähen oft einheitlich und monoton aus. Ihnen fehle die architektonische Qualität. Die Kritik wird in der Regel lauter, wenn viele Neubauten oder ganze Viertel entstehen. „Hässlich wie die Nacht" heißt es über ein Neubauviertel in Frankfurt. Woanders gilt die moderne Architektur als „menschenfeindlich, kalt, lieblos".
Bücherpalast
Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 01.08.2024 von Andreas Kilb
Die Galeries Lafayette in der Berliner Friedrichstraße sind ein Symbol des Traums, den die deutsche Hauptstadt in den Jahren nach der Wiedervereinigung von sich geträumt hat. Berlin, so schien es damals, würde ein Zentrum des Luxus und der Moden, des Konsums und der Kultur werden, ein Laufsteg der europäischen Eliten wie London und Paris.
Das tägliche Verkehrs -Chaos! Baustellen legen Mitte lahm
BZ-Berlin vom 01.08.2024
Ab durch die Mitte! Von wegen ... Neun Dauer- Baustellen legen zurzeit den verkehrsreichen Berliner Bezirk lahm, zerren an der Geduld der Autofahrer. Und das, obwohl so viele im Urlaub sind.
Ferienzeit ist Baustellen -Zeit. Wenn viele Berliner verreist sind, nerven Straßenarbeiten vergleichsweise wenig. Doch rund um die Fischerinsel geht derzeit trotzdem kaum was.
