Pressestimmen
Ungleiches Kräfteverhältnis am Molkenmarkt
Nur mit Grünen und Linke könnte eine exklusive Bebauung in Berlins Mitte verhindert werden
nd vom 03.02.2023
Er sei ein optimistischer Mensch, sagt Matthias Grünzig. »Ich sehe eine Chance, wenn diese Koalition weitergeht«, sagt der Bürgervertreter im Werkstattverfahren für den Molkenmarkt am Donnerstagabend bei einer Veranstaltung der Berliner Mietergemeinschaft. Es geht um die Chance, dass eine kleinteilige rekonstruierende Bebauung des Molkenmarktes noch verhindert wird und stattdessen die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Berlin -Mitte (WBM) auf dem Grundstück hinter dem Roten Rathaus bauen kann.
Giffey stellt sich nicht eindeutig gegen Enteignungen
Bei der Diskussion der Morgenpost mit den sechs Berliner Spitzenkandidaten werden die Differenzen der Parteien deutlich.
Berliner Morgenpost vom 03.02.2023 von Joachim Fahrun
Das Gespenst der Enteignung verfolgt Franziska Giffey. Nicht nur am Donnerstagabend bei der großen Diskussionsrunde vor 270 Leserinnen und Lesern der Berliner Morgenpost im Zoo Palast musste Berlins Regierende Bürgermeisterin ihren Umgang mit dem Volksentscheid von 2021 zur Enteignung großer privater Wohnungskonzerne erklären.
Konkurrent Schinkel
Bauakademie : Pflicht zur Rekonstruktion?
Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 03.02.2023 von Matthias Alexander
Man stelle sich einmal vor, ein Architektenwettbewerb wird ausgelobt, und niemand bewirbt sich, weil auf der zu überplanenden Brache in prominentester Lage einst das Meisterwerk eines Genies stand, mit dem sich niemand in einer Art interepochalem Wettstreit messen möchte, schließlich kann man den nur verlieren. Der Architekt, der eine solche Demut entwickelt, müsste allerdings erst noch geboren werden. Und so fänden sich jederzeit mehr als genug Kandidaten, die sich zutrauen, im Zentrum Berlins den Nachfolgebau von Karl Friedrich Schinkels Bauakademie nach eigenen Gestaltungsideen zu errichten.
Unter 18 Euro kalt geht nichts mehr
Neubauten sind so teuer wie noch nie. Die Politik wirft der Bauindustrie überzogene Preise vor. Die kontert - und legt ihre Kalkulation offen.
Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 02.02.2023 von Julia Löhr
Die Preise für den Bau von Wohngebäuden kennen derzeit nur eine Richtung: steil nach oben. Um 16,4 Prozent ging es 2022 nach oben, meldete das Statistische Bundesamt am Mittwoch. Es handele sich um die höchste gemessene Veränderung gegenüber einem Vorjahr seit Beginn der Erhebung im Jahr 1958. Stabstahl war demnach im Schnitt 40,4 Prozent teurer, die Preise für Betonstahlmatten stiegen um 38,1 Prozent. Flachglas für Fenster, Glastüren und Glaswände verteuerte sich sogar um 49,3 Prozent.
Kandidaten fürs Rote Rathaus beantworten Fragen der B.Z.-Leser
B.Z.-Leser nehmen die Kandidaten ins Verhör: Heute: Kai Wegner (CDU). Franziska Giffey, Bettina Jarasch und Kai Wegner beantworteten Leserfragen. Der CDU-Kandidat macht den Anfang
B.Z. vom 30.01.2023 von Hildburg Bruns und Isabel Pfannkuche
Berlin - Der Dreikampf ums Rote Rathaus. Heute präsentieren wir Ihre Fragen an CDU-Spitzenkandidat Kai Wegner (50), morgen und übermorgen folgen Bettina Jarasch (54, Grüne) und Franziska Giffey (44, SPD).
B.Z.-Leser haben der Redaktion ihre Fragen geschickt, zudem fragten wir Passanten auf der Straße und drucken einen bunten Querschnitt der Antworten des CDU-Politikers aus Spandau.
