Pressestimmen
Was wirklich mit dem Regent Hotel passieren soll
Gerüchte um Wucher-Mieten und einen neuen Nachmieter für das Regent Hotel gibt es viele. Nun spricht der Besitzer der Immobilie Klartext.
Morgenpost vom 21.05.2024
Luxushotels Regent am Gendarmenmark
Dass die InterContinental Hotels Group (IHG) Ende des Jahres die Pforten des t schließen wird, hat in Berlin hohe Wellen geschlagen. Einige Wirtschaftsgrössen der Stadt befürchteten einen Ausverkauf der Stadt durch Investoren, die immer höhere Mieten verlangten. Das Schreckgespenst von Leerstand und Abwanderung großer Ankermieter wie den Galeries Lafayette (Auszug im Juli) erhielt neue Nahrung. Einzelne prophezeiten, dass sich rund um die Friedrichstraße bald gar kein Unternehmen von Weltrang mehr ansiedeln würde.
Der Fluch der Eintönigkeit
Als Einkaufs- und Gastromeile hat die Innenstadt ausgedient. Lässt sie sich neu erfinden?
Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 19.05.2024 von Birgit Ochs
An dem Abend, an dem die dauerinsolvente Warenhauskette Galeria Kaufhof verkündete, sie werde sechzehn ihrer 92 Häuser schließen, war die Stimmung angespannt. Nicht nur die fast 13.000 Mitarbeiter und ihre Angehörigen fragten sich: „Wird es uns treffen?“ Bürgermeistern und Wirtschaftsdezernenten, örtlichen Einzelhändlern wie Kundinnen zwischen Kiel und Rosenheim war bang. Ganz zu schweigen von den Rentnern, für die das Treffen im Kaufhausrestaurant lieb gewonnenes Ritual ist. Was, wenn der Name ihres Warenhauses auf der Liste der ausgemusterten Filialen stand?
Schmuckstück Platte?
Immer mehr DDR-Wohnblöcke werden unter Denkmalschutz gestellt
Berliner Zeitung vom 08.05.2024 - Panorama
So richtig verstehen will Angela Langwald das Schreiben noch nicht, das ihrer Wohnungsbaugenossenschaft jüngst ins Haus flatterte. Sechs Millionen Euro waren für die Sanierung von 150 Wohnungen in Gera eingeplant. Ein Außenaufzug, Südbalkons, moderne Grundrisse, solche Dinge. Doch seit Anfang des Jahres stehen die beiden Häuser in der thüringischen Stadt unter Denkmalschutz.
Kann Ute Bonde Verkehrssenatorin?
Tagesspiegel Checkpoint vom 04.05.2024 von Jessica Gummersbach
Zunächst schalten wir aber zum Verkehr: Nachdem Manja Schreiner zu Beginn der Woche von ihrer mindestens teilweise plagiierten Doktorarbeit ausgebremst worden war, (magnetschwebe)bahnte sich am Freitag Ute Bonde, bis dato Geschäftsführerin des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg, ihren Weg aufs politische Parkett. Der Regierende lobte sie als Expertin, „die alle Verkehrsteilnehmer in den Blick nimmt“. Sie werde die „unideologische und pragmatische Mobilitätspolitik der vergangenen zwölf Monate fortsetzen“. Was meinen Sie: ein guter Plan?
Schreiners Nachlass: Knapp 40 Kilometer neue Radwege
Nach dem Rücktritt der Verkehrssenatorin werden dieses Jahr viele Projekte fertig
Berliner Morgenpost vom 02.05.2024 von Thomas Schubert
Berlin Mit dem vorläufigen Stopp und der Überprüfung des Radweg-Projekts Schönhauser Allee in Prenzlauer Berg fing ihre Amtszeit an. Nun wird Berlins scheidende Verkehrssenatorin Manja Schreiner die Fertigstellung der Vorzeige-Strecke in ihrem Heimatbezirk Pankow nicht mehr als Regierungsmitglied erleben. Nach dem Rücktritt der CDU-Politikerin in Folge des Entzugs ihres Doktortitels wird klar: Die Eröffnung des über fünf Jahre lang geplanten, 720 Meter kurzen Streckenabschnitts der Schönhauser Allee mit breiten Radwegen wird Schreiners Nachfolger oder Nachfolgerin feiern müssen.
