„Alte Mitte - Neue Liebe“ - ohne offene Diskussion beendet!

Stadtdebatte Berliner Mitte 2015

Pressemitteilung - Berlin, 1.12.2015

Das Bürgerbeteiligungsverfahren bzw. die Stadtdebatte zur Gestaltung zur Historischen Mitte Berlins wurde am 28. November 2015 mit einer Schlussveranstaltung zu Ende geführt.
Das beauftragte Büro Zebralog und die Moderation stellten die vorformulierten Leitlinien vor. Eine offene Diskussion über den Inhalt sowie über das bisherige Verfahren wurde schon nach zwei Wortbeiträgen unterbunden. Die Teilnehmer wurden von der Veranstaltungsleitung in Gruppen je Bürgerleitlinie eingeteilt. Auf Drängen der Teilnehmer durfte sich eine zusätzliche, nicht eingeplante Gruppe „Thesendiskussion“ bilden. In dieser größten Gruppe wurden die Thesen „Teilbebauung auf historischem Grundriss oder Nicht-Bebauung“ sowie der Verfahrensverlauf sehr kontrovers diskutiert. Die Vertreterinnen aus dem Abgeordnetenhaus, Frau  Lompscher und  Frau Bluhm, versuchten durch ausschweifende Rede-Beiträge die Diskussion zu beherrschen. Von den Befürwortern einer Teilbebauung wurde sehr nachdrücklich von dem Büro Zebralog verlangt, dass die These „Teilbebauung auf historischem Grundriss“ unmittelbar im Anschluss an die 10 Leitlinien im Abschlusspapier aufgeführt werde. Dies wurde den Teilnehmern auch zugestanden.

Senatsbaudirektorin will offene Stadtdebatte Berliner Mitte 2015 „Alte Mitte - Neue Liebe“ verhindern

Pressemitteilung - Berlin, 26.11.2015

Ort: Haus Ungarn in der Karl-Liebknecht-Sraße 9, Berlin-Mitte
Wann: 28. November 2015, 14 Uhr

Das im April gestartete Bürgerbeteiligungsverfahren zur Gestaltung der Historischen Mitte Berlins endet am Sonnabend, den 28. November 2015, mit einer finalen Abschlussveranstaltung. Auf dieser Veranstaltung sollen so genannte „10 Bürgerleitlinien“ von den Teilnehmern verabschiedet werden. Dabei obliegt den Teilnehmern lediglich der „Feinschliff“ und die redaktionelle Schlussbearbeitung der Bürgerleitlinien, die für die zukünftige Entwicklung der Berliner Mitte maßgeblich sein sollen. Die Leitlinien vermitteln den Eindruck, dass sich die Berliner und Besucher einhellig darauf geeinigt haben, dass das Gebiet zwischen Fernsehturm und Spree ein Ort für alle und der Demokratie sowie eine „Grüne Oase“ sein soll. Der Leser kann den Leitlinien nicht entnehmen, dass auch viele Teilnehmer der Veranstaltungen und der Online-Plattform eine Blockrand-Teilbebauung befürworteten.

Berliner Senat lehnt Riesengeschenk des Bundes ab

Pressemitteilung - Berlin, 17. November 2015

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages beschloss eine Spende in Höhe von 10 Mio. Euro für die Umsetzung des Neptunbrunnens auf den Schlossplatz. Bausenator Geisel ist von dem Spendenangebot wenig begeistert. Die Opposition möchte den Zuschuss zur Umsetzung zurück weisen. Beide verweisen auf die von ihnen „so genannte stadtweite“ Debatte über die Zukunft des Rathausforums. Hierbei übersehen sowohl Herr Geisel als auch Frau Lompscher von der Opposition, dass die Stadtdebatte nicht stadtweit geführt wird, da nur eine geringe Teilnehmerzahl bei den Veranstaltungen zu verzeichnen ist. Mehrheitlich sind nur die Kiezbewohner der Berliner Mitte für die Beibehaltung des alten Standortes.

Berlins Historische Mitte braucht keine Party-Meile!

Pressemitteilung - Berlin, den 14. Juli 2015

Auch das sonntägliche „Probeplanschen“ führt zu keinen neuen Erkenntnissen. Bauliche Maßnahmen zur Revitalisierung des gesamten Stadtquartiers müssen vom Berliner Senat endlich geplant und umgesetzt werden. Mit einem - aus der Sicht der GHB ungeeigneten - Bürgerbeteiligungsverfahren suggeriert der Berliner Senat, dass er Etwas unternehme, dies sogar mit der Beteiligung der Bürger.
Anstatt in die Stadtplanung zu investieren, werden 4 Mio. Euro vom Senat und vom Bundesbauministerium für die Planung eines Spaßbades in der Berliner Mitte ausgegeben.
Die Erforschung der sickergrubenmäßigen Erzeugung von Badewasser mittels Schilf- u. Seegraslandschaft ist sinnlos und dient nur dem Nachweis, ökologisch korrekt zu handeln.

Ballermann am Weltkulturerbe

Pressemitteilung - Berlin, den 26. November 2014

Die bisher nicht mit kreativen Stadtentwicklungsprojekten aufgefallene Senatsverwaltung hat nunmehr ein "innovatives Stadtentwicklungsprojekt" der Öffentlichkeit bekannt gemacht.
Ein Spaßbad zwischen Zeughaus und Dom am Lustgarten sowie zwischen Schinkelplatz und Barockfassaden des Schlosses wird sicherlich zur weiteren Urbanisierung der Historischen Mitte Berlins beitragen.

Nein! Einen Ballermann braucht die Historische Mitte Berlins nicht!