In der Mitte Berlins

Leserbrief an die Frankfurter Allgemeine Zeitung, von Joachim Moeller, Berlin, 25.01.2014
In der Mitte Berlins
Der Artikel "Aus Liebe zur Leere. Verwegen: Eine Charta zur historischen Mitte Berlins" von Andreas Kilb (F.A.Z. vom 16. Januar) zeigt abermals, wie schwer sich die Berliner Stadtplanung mit dem Areal des alten Berlins tut. Es gelingt ihr augenscheinlich nur schwer, die richtigen städtebaulichen Rückschlüsse für diesen bedeutenden Ort zu ziehen und in städtebaulich be

Vorbild Potsdam

Leserbrief in der FAZ am 24,01.2014 von Thorsten Kopp, Wiesbaden

Vielen Dank für die Beiträge "Aus Liebe zur Leere" von Andreas Kilb und
"Hier sind Parlamentarier wie Könige" von Dieter Bartetzko (F.A.Z. vom 16. und 18. Januar). Beide Autoren rennen mit ihren Worten bei mir offene Türen ein.

Die Berliner Senatsbaudirektorin sollte sich die Zeit nehmen und den neuen Landtag von Peter Kulka in Potsdam besuchen. Was in Potsdam jetzt realisiert wird, muss auch in Berlin möglich sein. Es geht um eine Rückgewinnung der städtischen Mitte.

Aus Liebe zur Leere

Leserbrief an die Frankfurter Allgemeine zeitung, Frankfurt am Main von Markus Erich-Delattre

Sehr geehrte Redaktion,

den Beitrag "Aus Liebe zur Leere" von Andreas Kilb habe ich aufmerksam, nachdenklich und mit großem Interesse gelesen. In der Sache teile ich die Position von Andreas Kilb. Nach 1945 hätten nicht wenige Bauten aus der Zeit vor 1933 - trotz Kriegszerstörungen - gerettet werden können. Meiner Auffassung nach sind die Planer der aufgelockerten; autogerechten Stadt für einen weiträumigen Verlust von städtischer Sensibilität verantwortlich.

Alexanderplatz ...

Leserbrief an den Tagesspiegel, Berlin von Markus Erich-Delattre, vom 26.09.13

Sehr geehrte Redaktion,

und wieder greifen die Hüter der Brachen zum Lautsprecher. Ich erlaube mir folgenden Widerspruch zu übersenden. "Nach der Grundsatzentscheidung in Moskau bleiben für einen Wettbewerb zur konkreten architektonischen Ausgestaltung des Alexanderplatzes nur wenige Monate Zeit. Sechs Kollektive werden dazu eingeladen. Keiner der Entwürfe wird letztlich jedoch umgesetzt. Vielmehr wählt der Erste Sekretär der Berliner SED-Bezirksleitung, Paul Verner, aus den Entwürfen nach Gutdünken Elemente aus und bestimmt deren Verwirklichung. Die Betroffenen nennen das Verfahren sarkastisch PVC: Paul Verners Chefarchitektur. Die Stadtverordnetenversammlung Berlins erklärt den zügigen Wiederaufbau des Alexanderplatzes im Juni 1966 zum politischen "Schwerpunkt Nummer eins", denn pünktlich zum 20. Jahrestag der DDR im Herbst 1969 soll das Zentrum Ostberlins ein weithin sichtbares sozialistisches Gepräge haben. (...)

Schluss mit klotzig!

“Schluss mit klotzig! Warum viele deutsche Städte in Hässlichkeit versinken. Das Beispiel Hamburg”
Leserbrief - Veröffentlicht am 17. Januar 2012 auf stadtbildberlin.wordpress.com

Hanno Rauterberg berichtete vor einigen Wochen in der ZEIT über die jüngsten baulichen Entwicklungen in Hamburg und seine Bestandsaufnahme fällt ernüchternd aus: Einfallslose, auswechselbare Neubauten, die sich nicht in das Umfeld einfügen, lieblose Umgestaltungen öffentlicher Räume oder auch die Zerstörung städtebaulicher Qualitäten an allen Orten.  Sind seine Beobachtungen nicht in vielerlei Hinsicht auch auf Berlin (womöglich auf alle anderen deutschen Städte) zu übertragen?